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Rigaer Strasse 94 bleibt!

Hier ein paar Fotos von der Öffnung der Fenster der Kadterschmiede zur Rigaer Strasse (Berlin - Friedrichshain), die Anfang 2000 vom Hauseigentümer Suitbert Beulker zugemauert wurden.

Die Bullen tauchten irgendwann auf und wollten die Arbeiten stoppen. Sie versuchten dann, Beulker telefonisch zu erreichen. Dieser kam dann auch. Inzwischen wurden den Bullen aber Belege für Mietzahlungen vorgelegt und erklärt, dass es über die Räumlichkeiten bereits einen Gerichtsstreit gibt. Das überzeugte die Bullen und sie liessen die Arbeiten an den Fenstern weitergehen. Beulker verschwand mit der Ankündigung, dass er die Arbeiten am Montag wieder rückgängig machen würde.

Durch Anklicken könnt Ihr die Fotos in einer Grösse von 600x450 Pixel sehen. Die Datengrösse beträgt dabei etwa zwischen 80 und 100 KB.

Prozess-Termine:
Der Eigentümer der Rigaer Strasse 94, Suitbert Beulker, hat Räumungsklage gegen fünf Wohnungen des Hausprojekts eingereicht. Im August finden die ersten Prozesse statt.

1. August 2001 - 10.50 Uhr
Amstgericht Lichtenberg, Roedeliusplatz 1 (Raum 156)

10. August 2001 - 9.00 Uhr
Amstgericht Lichtenberg, Roedeliusplatz 1 (Raum 157)

Kommt alle zu den Prozessen! Es wird Kundgebungen vor dem Gericht geben. Jeweils ab 17.00 Uhr gibt es dann Cocktails auf dem Hof der Rigaer 94.

Der gesamte August ist im X-B-Liebig (Liebigstr. 34, Friedrichshain, U-Bhf. Frankfurter Tor (U5), Tram 20, Bersarinplatz) Soli-Monat für die Rigaer 94. Insbesondere ist die Mampfkampf-Vokü und der Entristen-Tresen ab 21:00 Uhr am Donnerstag zu erwähnen.

Rigaer 94 bleibt!
Beulker verpiss dich!
Linke Strukturen und Projekte verteidigen!


Die Polizei hatte erst mal die Leute vor der Kadterschmiede eingekesselt und die Personalien festgestellt.

 

Der Polizei wird erklärt, dass es für die Räume Mietquittungen gibt.

Die Polizei hat den Hauseigentümer Beulker verständigt, der auch demnächst erwartet wird.

 

 

Gefährliche Propagandamittel kommen zum Einsatz.

 

Während die zu hunderten angereisten SympathisantInnen munter kickern, werden die Fenster weiter geöffnet.

 

 

Jetzt noch das dritte Fenster zur Strasse, und drinnen ist es wieder hell.

Endlich wieder ein Blick nach draussen.

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