Warning: Missing argument 1 for navigate() in /web/stressfaktor.squat.net/public_html/2002/sonderseiten/inc/mai_nav.inc on line 4
1. Mai 2002 Sonderseite
Programm
Texte
Zeitungen
Links
Bildmaterial
andere Städte
Nachbereitung
Warning: main(): URL file-access is disabled in the server configuration in /web/stressfaktor.squat.net/public_html/2002/sonderseiten/mai1.txt on line 3
Warning: main(http://stressfaktor.squat.net/inc/banner.inc.php): failed to open stream: no suitable wrapper could be found in /web/stressfaktor.squat.net/public_html/2002/sonderseiten/mai1.txt on line 3
Warning: main(): Failed opening 'http://stressfaktor.squat.net/inc/banner.inc.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:/usr/share/pear') in /web/stressfaktor.squat.net/public_html/2002/sonderseiten/mai1.txt on line 3
|
|
|
|
Text: Autonome aus Kreuzberg und Prenzelberg Quelle: indymedia - 16.3.2002
Kritik des revolutionären 1. Mai in Berlin
Streit um den 1. Mai - für 18.00
Zuerst konnten wir nicht glauben, was wir lasen. Aber offensichtlich ist es einem "Gegenbündnis" (gegen den revolutionären 1. Mai) wohl nicht zu dumm gewesen, eine dritte Demo 16.00 O-Platz anzumelden. In Zukunft werden also 3 Demos laufen: Stalinisten und Maoisten, Aufrechte und angebliche Befrieder.
Wir haben die revolutionäre 1. Mai Demo der AAB und die abendliche Rituale, die ihr wohl nicht zugerechnet werden können in den letzten Jahren oft kritisiert, ihnen aber vorzuwerfen, sie würden versuchen, am ersten Mai die radikale Linke Berlins zu schwächen ist absurd.
Unseres Wissens - nach dem ersten Treffen nehmen wir als Einzelpersonen nicht mehr teil - besteht das Gegenbündnis aus 3 oder 4 Gruppen, überwiegend aber aus traditionellen Antiimperialisten (GIB) und Blut-und-Boden-Maoisten von den Autonomen Kommunisten. Also keinesfalls ein Bündnis, was die Berliner autonome Szene in irgendeiner weise repräsentieren würde. Das wäre aber egal, wenn sie inhaltlich nur irgendetwas anzubieten hätten. Die geplante 16.00 Demo ist aber nichts als ein abfeiern der eigenen Radikalität und richtet sich ausschließlich gegen die 18.00 Demo eines angeblich mittlerweile breiten linksradikalen Bündnisses (also ohne attac und co) und gegen das Bürgerbündnis. Gezeigt werden soll, nichts außer dem eigenen Wunsch radikal zu sein, was i. Ü. nicht aus den Veröffentlichungen des Gegenbündnis nicht hervorgeht. Wir werden an keiner Demo gegen linke und linksliberale Kräfte in Kreuzberg teilnehmen. Hier geht es nur um Revierverteidigung - ein Verhalten, dass für Berlins radikale Linke verheerende Folgen haben wird.
Letztes Jahr konnte die 1. Mai-Demo nur stattfinden, weil genau die Kräfte, die heute ein politisches Volksfest gegen Krieg und gegen Repression feiern wollen (das Personenbündnis), solidarisch waren. Dieses Jahr sind Gruppen, die sich teilweise jahrelang nicht mit dem 1.5. befasst haben unsolidarisch und versuchen mit allen Mitteln das Fest zu stören und haben aber nur eine Botschaft: Nicht-Kreuzberger raus aus unserem Kiez, hier bestimmen wir, wer links ist.
Die 18.00 Demo wird mit großer Wahrscheinlichkeit verboten bzw. teilverboten werden. Grund dafür sind auch die Querelen im Vorfeld, also der Versuch von sehr wenigen Personen, die radikale Linke ein drittes mal zu spalten.
Bis jetzt 18.00 Demo geht gegen Rot-Rot-Grün, also gegen Reformismus und Krieg nach Mitte, Forderungen, die wir schon in den letzten Jahren für sinnvoller gehalten haben als die Kreuzberger-Kiezspaziergänge mit hip-hop-Beschallung. Das und nicht die AAB selbst, ist eine politische Aussage, die von uns unterstützt wird. Auch das Personenbündnis hat ein Programm, das wir nicht rundweg ablehnen.
Rundweg ab lehnen wir aber den Versuch, eine Dritte Demo anzumelden und der 18.00 Demo zu schaden. Wir fordern das Gegenbündnis daher auf, Stellung zu nehmen und diese Demo umgehend wieder abzumelden und auch nicht durchzuführen.
Autonome aus Kreuzberg und Prenzelberg
|
|
|
|
Infotelefone
Aktuelle Infos zum Naziaufmarsch in Berlin gibt es unter folgenden Telefonnummern:
0177 - 477 03 86 030 - 44 34 1001 Infotelefone der unabhängigen Antifa
030 - 275 60 756 Antifa-Infotelefon der AAB
EA Berlin
Tel. 030 - 69 222 22 Meldet Euch beim Ermittlungsausschuss, wenn Ihr verhaftet wurdet oder Verhaftungen mitbekommen habt. Der EA ist vom 30.4. bis zum 2.5. erreichbar.
Rückblick
1. Mai 2000 Sonderseite Nachbereitung
1. Mai 2001 Sonderseite Nachbereitung
Kontakt
E-Mail an den Stressfaktor
|