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Stressfaktor - Berliner Terminkalender für linke Subkultur und Politik

Zeitungsberichte zum 1. Mai 2002
Auf dieser Seite findet Ihr die Zeitungsberichte, die im Vorfeld zum 1. Mai (hauptsächlich zu Berlin) erschienen sind.
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1. Mai 2002

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Antifaschistischer Aufstand Köpenick [AAK] Berlin

Quelle: Tagesspiegel - 30.4.2002

NPD: Weniger Anhänger erwartet Kleinere Demo als im letzten Jahr

Zur NPD-Demonstration in Hohenschönhausen werden vermutlich nicht so viele Anhänger kommen wie in den letzten Jahren. Mehrere hundert Rechtsextremisten erwarten die Behörden, 2001 und 2000 konnte die Partei jeweils rund 1000 Mitglieder und Sympathisanten mobilisieren. Ausschlaggebend für den schwächeren Auftritt dürfte eine Reihe von Aufmärsche in anderen Städten sein. So werden viele Neonazis und rechte Skinheads eher nach Frankfurt/Main fahren. Dort wollen die Szene-Anführer Christian Worch, Thomas Wulff und der zum Jahreswechsel aus der NPD ausgeschlossene Steffen Hupka ihre Anhänger versammeln. Sicherheitsexperten rechnen hier mit etwa 1000 Teilnehmern. Weitere Demonstrationen wurden in Dresden, Göttingen, Ludwigshafen, Fürth, Heidelberg und Mannheim angemeldet. Ein Teil kann unter Auflagen stattfinden. Mehrere Aufmärsche wurden verboten, die Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte müssen nun entscheiden.

Die NPD-Anhänger sollten "locker und sportlich gekleidet" anreisen, rät NPD-Bundesgeschäftsführer Frank Schwerdt, der den Berliner Aufmarsch angemeldet hat. fan

Infotelefone

Aktuelle Infos zum Naziaufmarsch in Berlin gibt es unter folgenden Telefonnummern:

0177 - 477 03 86
030 - 44 34 1001

Infotelefone der unabhängigen Antifa

030 - 275 60 756
Antifa-Infotelefon der AAB

EA Berlin

Tel. 030 - 69 222 22
Meldet Euch beim Ermittlungsausschuss, wenn Ihr verhaftet wurdet oder Verhaftungen mitbekommen habt. Der EA ist vom 30.4. bis zum 2.5. erreichbar.

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