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4 Termine

Di, 05. September 2017

17:00
Mieterladen: Ausstellungseröffnung + Infoveranstaltung

"Grauzonen - Rechte jugendliche Lebenswelten in Musik und im Sport". Wir freuen uns auf Michael von der Agentur für soziale Perspektiven (ASP).

Diskussion/VortragAusstellung
19:00
Aquarium, Skalitzer Str. 6 (hinter Südblock): Infoveranstaltung

"Kämpfe um reproduktive Rechte dekolonisieren"
Wenn in Deutschland reproduktive Selbstbestimmung thematisiert wird, liegt der Fokus meist auf dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch und der Geschichte des Paragraphen 218. Dabei bleibt die Perspektive oft sehr einseitig: Familienpolitische Demografiestrategien entwerfen nicht nur ein Bild davon, wer Kinder bekommen und demographischen "Problemen" entgegentreten soll. Implizit lässt sich aus Familien- und Migrationspolitiken auch herauslesen, wessen Elternschaft unerwünscht bleibt und als Bedrohung für die weiß christliche Staatsordnung inszeniert wird. In politischen Debatten finden sich noch heute Kontinuitäten der eugenische Theorien, die unter deutscher Kolonialherrschaft und während des NS-Regimes durchgesetzt wurden. Die AfD beispielsweise wirbt für eine "aktive" Bevölkerungpolitik, die Größe, Zusammensetzung und "Qualität" der deutschen Bevölkerung gezielt steuern soll.
Wir wollen uns angesichts der kolonialen Komplizenschaften weißer Frauenbewegungen kritisch mit Auslassungen in der Debatte um reproduktive Rechte beschäftigen. Welche kolonialen Kontinuitäten bilden sich in Politiken der Bevölkerungskontrolle und heraufbeschworenen rassistischen Szenarien der Überpopulation in ehemaligen Kolonialgebieten und "Überfremdung" in Deutschland ab? Auf wessen Kosten wurden hormonelle Verhütungsmittel entwickelt, deren Verbreitung als feministische Errungenschaft gilt? Welche Kämpfe von Feminist*innen of color bleiben in feministischen pro-choice Bewegungen unsichtbar und wie kann eine solidarische, intersektionale Organisierung aussehen? Welche Aspekte des Konzepts der reproduktiven Gerechtigkeit, das in den USA von Aktivist*innen of color entwickelt wurde und körperliche Selbstbestimmung mit Fragen sozialer Gerechtigkeit verbindet, lassen sich auf den deutschen Kontext übertragen?
Mit Emilia Roig (Gründerin und Leiterin des Center for Intersectional Justice (CIJ)) und Luiza Prado (Designwissenschaftlerin).
Veranstaltung auf Deutsch mit Übersetzung ins Englische. Das Aquarium ist ein rollstuhlgerechter Raum. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Mobilisation zur What-the-Fuck Demonstration gegen den christlich-fundamentalistischen "Marsch für das Leben" am 16. September 2017 organisiert. Mehr Infos zu den Gegenprotesten

Diskussion/Vortrag
20:00
New Yorck im Bethanien: Sinema Jazeera

"Rif 58-59. Breaking the silence" (Marokko 2014, arab./tarifit/span./franz. mit engl. UT, R.: Tarik El Idrissi) - Dokumentarische Erinnerung an den Aufstand der Rif-Bewohner gegen ihre Eingliederung in den marokkanischen Staat. 1958/59 lehnten sich die Bewohner des Rif-Gebirges im Norden Marokkos gegen den – nach der Unabhängigkeit von Spanien und Frankreich 1956 entstandenen – neuen marokkanischen Staat auf. Seine zentralistischen Bestrebungen zerstörten ihre gewachsenen politischen, sozialen und ökonomischen Strukturen in der Rif-Region. - Benachteiligung, Unterwicklung und Menschenrechtsverletzungen aus der folgenden Regierungszeit Hassan II. sitzen tief im kollektiven und individuellen Gedächtnis der Rif-Kabylen. Doch auch mit der aktuellen Politik des monarchisch, feudal-kapitalistischen Regimes unter Mohamed VI. treten kaum Verbesserungen ein.
Nach dem Film wollen wir uns noch über die aktuelle "Hirak"-Protestbewegung in der Rif-Region austauschen, die am 28. Oktober vorigen Jahres mit dem Tod des Fischhändlers Mouhcine Fikri in der Stadt Al Hoceima begann.
Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Kneipe/CaféFilm
20:00
Rauchhaus: Konzert

"The Domestics" (Punk aus UK), "Guilt Police" (HC Punk aus UK), "Ostatni" (Anarcho Punk aus Berlin), "Machete Fuck" (Doom Punk aus Berlin)

Musik