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10 Termine

Di, 17. Oktober 2017

16:00
Humboldt-Universität: Vortrag

"Einführung in die materialistische Rassismuskritik"
Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammengedacht. Oft gibt es die (zum Teil legitime) Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was ist Rassismus und wie ist er entstanden? Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun?
Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit bürgerlichem Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert werden.
Ein Vortrag von Bafta Emma. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen an der HU statt und richtet sich selbstverständlich auch an Nichtstudierende. Ort: Unter den Linden 6, Hörsaal 3038.

Diskussion/Vortrag
18:00
Humboldt-Universität: Podiumsdiskussion

"Radikale Hochschulpolitik – Was sind unsere Freiräume?"
Anfang des Jahres hielten mehrere hundert Studierende das Institut für Sozialwissenschaften der HU für knapp 6 Wochen besetzt. In diesen 6 Wochen schafften sie es, ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen, das nicht nur zeigte, dass es einen Gegenentwurf zur unternehmerischen Hochschule gibt, sondern es auch möglich ist, diesen umzusetzen. Möglich war das nicht zuletzt durch die Räume, die plötzlich unbegrenzt zur Verfügung standen und nicht mehr kompliziert bei der Uni angefragt werden mussten. Am Ende wurde auf die Forderung nach einem Raum seitens der Unileitung nicht eingegangen, der Status quo blieb erhalten. Es folgten mehrere Hörsaalbesetzungen an der FU, in deren Mittelpunkt klar die These stand, dass es mehr Freiräume zur Selbstorganisation bräuchte.
Allein die Erfahrungen des vergangenen Jahres zeigen also, dass die Frage nach Freiräumen eine aktuelle ist. Deswegen möchten wir mit euch und Vertreter*innen verschiedener linker Hochschulgruppen diskutieren, was Freiräume sind, wie sie genutzt werden können, ob es sie bereits gibt und wie sie sonst erkämpft werden können – um eine Gegenmacht zur Uni aufzubauen und uns selbst hochschulübergreifend zu organisieren.
Eine Podiumsdiskussion von RIA. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen an der HU statt und richtet sich selbstverständlich auch an Nichtstudierende. Ort: Unter den Linden 6, Hörsaal 2097.

Diskussion/Vortrag
19:00
Zielona Gora: Küfa + Film

Corasol ("Contre le racisme – show solidarity") kocht wieder leckeren veganen Mampf für Euch. Neben unserem Spezialmenü – Reis mit Erdnusssoße – zeigen wir einen Film zu den "Auswirkungen der internationalen Migration auf die europäische Wirtschaft im Allgemeinen und auf die Deutschlands im Speziellen".

FilmEssen
19:00
SO36: Diskussion

"Das System NSU - Rassismus. Staat. Neonazis."
Bald wird der sog. NSU-Prozess in München zu Ende gehen. Mit dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft zeigt sich erneut, dass die staatliche Lesart und die Geschichtsschreibung über den NSU festgezurrt werden soll: Der NSU habe nur aus drei Mitgliedern bestanden und staatliche Verstrickungen habe es nicht gegeben. Angesichts der unzähligen Fragen, die über den größten Geheimdienstskandal der Nachkriegsgeschichte offen bleiben, angesichts der aktiven Vertuschungspolitik und der Missachtung der Opferfamilien wollen wir das Verhältnis von gesellschaftlichem und strukturellen Rassismus, Staat und Neonazis unter die Lupe nehmen. Wie konnte der NSU so lang morden? Wie viel ist ein Menschenleben angesichts des "Staatswohls" wert? Wer lügt und warum? Wir gehen davon aus, dass die Politik des NSU als Angriff auf die Gesellschaft der Vielen nicht zu Ende ist. Über diese Fragen werden wir gemeinsam mit Juliane Karakayali und Dirk Laabs diskutieren.

Diskussion/Vortrag
19:00
Café Cralle: Filmabend + Infoveranstaltung

Wir freuen uns, Euch im Vorfeld von Ende Gelände 2017 ein absolutes Filmhighlight präsentieren zu können: "Awake" dokumentiert den friedlichen Widerstand der indigenen Bewohner_innen des Standing Rock Sioux Reservats nahe Cannon-Ball in North-Dakota gegen die Dakota Access Öl- Pipeline (DAPL).
Unter dem Motto #NODAPL kämpfen indigene Aktivist_innen um ihre ökologischen Lebensgrundlagen, ihr Land und ihr sauberes Wasser, aber auch um ihre Selbstbestimmungsrechte. Unterstützt wurden sie im Winter 2016 von tausenden solidarischen Menschen aus den gesamten USA und aus aller Welt. Standing Rock wurde zum Symbol und zur Inspirationsquelle der globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit. Der Film erzählt die dramatische Geschichte des Protests aus der Perspektive der Aktivist_innen und der Camp-Gemeinschaft vor Ort.
Am 22. April, dem alljährlichen Earth Day, feierte die neue Dokumentation der Regisseure Josh Fox, James Spione und Myron Dewey Premiere auf dem prestigeträchtigen Tribeca Film Festival in New York City. Wir bringen "Awake" und den #NODAPL – Widerstand im Rahmen eines Community-Screenings nach Berlin. Ihr erfahrt außerdem, auf welchen Wegen ihr Euch vom 3.-5. November 2017 im Rheinland mit Ende Gelände für globale Klimagerechtigkeit einsetzen könnt. Seid dabei!
Sprache: Englisch (ohne Untertitel), Dauer: 89 Minuten. Eintritt: Spende.

Diskussion/VortragFilm
19:00
Baiz: Infoabend

"Mit Geflüchteten zum Fußball gehen - und dann?"
Fußball überwindet Grenzen, Fußball kann Menschen zusammenführen und im besten Fall kann er auch dazu beitragen, dass ein Ankommen nachhaltig gelingt. Soweit die wohlklingenden Worte, denen auch wir uns verschrieben fühlen. Wie sieht aber die praktische Arbeit aus, die sich nicht nur auf Hochglanzflyerdruck und einmalige Fußballspielbesuche beschränkt? Welcher Bildungsvermittlungsanspruch ist realitätsnah und welche Ansätze haben sich konkret bewährt? Wo liegt der Unterschied zwischen gut gemeint und gut gemacht? Was bedeutet in diesem Kontext "gut" überhaupt? Und vor allem, was wollen "die" Geflüchteten eigentlich? An diesem Abend soll nicht nur über sie, sondern vor allem mit ihnen gesprochen werden.
Der multimediale Informations- und Vernetzungsabend findet im Rahmen der FARE-Action-Week statt und wird präsentiert von Gesellschaftsspiele e.V.

Diskussion/Vortrag
19:00
Aula der Fritz-Karsen-Schule, Onkel Bräsig-Str. 76-78: Theater

"Distomo - Unbeglichene Schuld(en)"
Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland.
Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt. Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden.
Eintritt: 5 €.

Theater
19:30
B-Lage: Kneipenabend + Lesung

Die linke Hochschulgruppe la:iz lädt ein zum Kneipenabend mit Lesung.
Lesung: 28 Jahre Grauen und Schrecken – Lesung aus den Jahrbüchern "Extremismus & Demokratie"
Über die Extremismustheorie wurde schon viel gesagt und geschrieben. In der Wissenschaft weitgehend und zu recht isoliert, dafür politisch umso wirkmächtiger, wird der Ansatz vor allem von Uwe Backes und Eckhard Jesse vertreten. Die Liste der Kritikpunkte ist fast so lang wie die Publikationslisten der beiden umtriebigen Wissenschaftler: zu unterkomplex, soziale Realität nicht abbildend, Neonazismus relativierend etc. pp.
Im Mittelpunkt sollen an diesem Abend weniger die "Theorie" und ihre Kritik stehen, sondern die Erzeugnisse ihrer Protagonist_innen. Seit 27 Jahren geben Backes und Jesse das Jahrbuch "Extremismus & Demokratie" heraus. Die Werke umfassen etwa 10.000 Buchseiten und geben genug Material für eine Lesung, die tiefe Einblicke in die Weltsicht und politische Urteilskraft der Extremismustheoretiker_innen geben. Der Referent kämpfte sich im Zuge seiner Promotion durch die Jahrbücher und stieß auf allerlei Grauenhaftes und Schreckliches. Daraus erwuchs das Bedürfnis die bemerkenswertesten Entdeckungen zu teilen, keinen klassischen Vortrag zu präsentieren, sondern aus den Jahrbüchern zu lesen und die Fundstücke mit Kommentaren zu versehen.
Im Anschluss könnt ihr gemütlich Bier und Mate trinken, schnacken und la:iz kennenlernen.

Kneipe/CaféLesung
20:00
Lichtblick: Film

"6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage" (D 2017, R.: Sobo Swobodnik, 76 min, German OV)
Gäste: Sobo Swobodnik, Elias Gottstein (Filmmusik).
In "6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage", dem Zeitraum in dem der "Nationalsozialistische Untergrund" zehn Morde gegenüber Migranten und einer deutschen Polizistin verübt haben, nähert sich der Regisseur essayistisch in lyrischem Schwarz-weiß dieser unvergleichlichen rechtsextremistischen Mordserie ausschließlich mit Bildern der zehn Tatorte in einer visuellen kardiographischen Vermessung. Die Orte als stumme Zeugen der Anklage, der Reflexion und Erinnerung. Diese Bilder werden ergänzt von einer Textcollage, bestehend aus Zeitungsmeldungen, Ermittlungsprotokollen, Prozessaussagen, den Statements von Hinterbliebenen und Fachleuten - gelesen von Schauspielern des Berliner Ensembles - die wiederum eingebettet werden in eine Musik-Ton-Komposition des Berliner Musikers Elias Gottstein ("Guaia Guaia"). Die Orte treten in den Dialog mit den Stimmen der Hinterbliebenen, der Ermittlungsbehörden, der Presse und finden ihren Widerhall in einem tonalen und musikalischen Reflexionsraum.
Gewinner des Dokumentarfilmmusikpreises, DOK.fest München 2017. Eintritt: 6,50 €.

Film
20:00
New Yorck im Bethanien: Sinema Jazeera

"Earth 1947" (Politspielfilm, Indien 1998, 110 Min., Sprache engl. mit dt. UT, R.: Deepa Mehta) - 1947 erschüttert die Unabhängigkeitsbewegung die britische Kolonie Indien. Gerüchte machen sich breit, dass das Land geteilt werden soll, in Indien und Pakistan. In der Stadt Lahore stellt dies eine multireligiöse Clique auf eine schwere Probe. Nach und nach werden Sikhs, Muslime, Hindus und schließlich sogar die unparteiischen Parsen in die Konflikte hineingezogen. Aus der Sicht des achtjährigen Parsen-Mädchens Lenny schildert der Film die aufbrechenden Gewalttätigkeiten und religiösen Unruhen, und wie um sie herum ehemalige gute Freunde aufgrund ihrer verschiedenen Religionen aneinander zu Mördern werden. – 16 Millionen Menschen verlieren bei den wechselseitigen Vertreibungen ihre Heimat, etwa eine Million ihr Leben.
Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Kneipe/CaféFilm