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Internet- und Papierausgabe des Stressfaktors sind zwei getrennte Projekte.

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Alle Veranstaltungsorte und Projekte, die hier zukünftig ihre Termine lesen wollen, beachten bitte die Hinweise auf unserer Kontaktseite.

10 Termine

Mi, 09. Mai 2018

14:00
: Workshop: Werbung hacken

Netterweise steht die ganze Stadt ja voll mit so Werbevitrinen, in die man seine Polit-Poster hängen könnte. Dummerweise muss man dafür viel Geld bezahlen. Oder man weiss, wie die Dinger auch ohne Geld aufgehen. Und genau das wollen wir gemeinsam erkunden. Dazu gibts ne Bildershow mit Anregungen, was man damit sonst noch so alles anstellen könnte.
Aktion/Protest/CampKurs/WorkshopArbeitsplatz/SelbermachenDiscussions&Chaos Tage
16:00
: Militanz! Workshop zu Theorie und Praxis

Wir wollen uns mit den Fragen beschäftigen: Was ist Militanz? Was soll sie bezwecken? Was sind die Voraussetzungen und Ziele militanten Handelns? Die gestellten Fragen wollen wir zusammen erarbeiten und dann in der Gruppe diskutieren     Veranstaltung im Jugendclub
Kurs/WorkshopDiskussion/VortragTreffenDiscussions&Chaos Tage
18:00
Meuterei: 1.Häuserkampf Alleycat

Gegen steigende Mieten, Verdrängung und Gentrifizierung.
Start und Ziel ist in der Meuterei.
- alle Fahrräder sind willkommen -
Startgebühr: Spende
Get off the internet - start riding in the streets Anmeldung 18:00 - Start 19:00
Aktion/Protest/Camp
19:00
Baiz: A-Laden: Von der Geologie hin zur Anarchie

Berlin ist bekanntlich auf Sand gebaut. Und Steine waren ja bekanntlich schon immer Lieblingsspielzeuge von Anarch@s.... 1783 begab sich ein russischer Wissenschaftler nach Finnland. Der Geologe untersuchte die glazialen (eiszeitlichen) Spuren und Formen. In seinen Memoiren schrieb jener dann: "[...] oder wenn ich mit dem Hammer über der Schulter von einer Kiesgrube zur nächsten wanderte, fand ich Zeit zum Nachdenken, [...] hing ich beständig einem Gedanken nach, der mich im Inneren viel stärker ansprach als die Geologie." Heute, 2018, machen kurdische Freiheitskämpfer*innen erneut Bodenanalysen. In Rojava (Mesopotamien - Wiege des Ackerbaus) wird heute neben Wiederaufforstungen versucht, Monokulturen des vormaligen Baath-Regimes in eine vielfältige öko-soziale Gesellschaft einzubringen. Auch in Afrika werden Maßnahmen gegen die Desertifikation (Fortschreiten der Wüste) unternommen, erschwert durch den Klimawandel. Denn die globale Bodenerosion, also das Verschwinden der fruchtbaren Böden durch Wind und Wasser, oft als Folge von Raubbau, ist eine riesige Herausforderung. Frei nach Zapatas Spruch "Tierra y Libertad" könnte mensch heute sagen "Ökologie und Freiheit!" Vom jetzigen Anthropozän, dem vom Menschen geprägten Erd-Zeitalter - Schritt für Schritt - zur ÖkoSozialen Revolution. Was wir brauchen ist eine etwas @ndere Bewusstseins-Metamophose zur verantwortungsvollen "Bodenhaftung". Back to the roots!
Diskussion/Vortrag
19:00
: Konzert

Fourtrack On Stage: "Say Sue Me" (Indie, Surf/Korea) + "Skiing" (Berlin)
Musik
19:00
: Konzert

Jam Session Schlagzeug, Bass, Gitarre, Mic's und Keyboard stellen wir gerne zur Verfügung. Es gibt auch eine leckere vegane VoKü!
Musik
20:00
: RIOT – Was war da los in Hamburg ?

Theorie und Praxis der kollektiven Aktion
mit Achim Szepanski u.a.
Die Leitmedien reduzieren bis heute die Protestaktionen gegen den G-20 Gipfel auf die Randale gewalttätiger Krawallmacher und Chaoten, und ein bestimmter Teil der Linken stimmt sich auf diesen Diskurs ein und singt ihn fröhlich mit. Riot ist gleich Gewalt, darin sind sich Rechte – und manche Linke einig.
Gewöhnlich wird der Aufstand tatsächlich rein im Kontext von Gewalt, Mangel und Defizit begriffen, während er jedoch in sich selbst die Erfahrung des Surplus anzeigt – Surplus-Gefahr, Surplus-Instrumente und Surplus-Affekte. Der wichtigste Surplus ist die Surplus-Bevölkerung selbst: Der Moment, an dem der Riot das polizeiliche Management der Situation sprengt und sich von der Regelhaftigkeit des alltäglichen Lebens entkoppelt. Diese Art der aufständischen Surplusproduktion bleibt immer auf die Transformationen des Kapitals bezogen. Der Riot ist folglich ein Teil der Zikulationskämpfe der Entrechteten und Verarmten auf der ganzen Welt.
Buchvorstellung
20:00
: Infoveranstaltung: Sicherungsverwahrung

Sicherungsverwahrung – legalisierte Freiheitsberaubung – bedeutet, dass ein zu einer zeitlichen Gefängnisstrafe Verurteilter nach absitzen der Strafe weiter auf unbestimmte Dauer, in vielen Fällen bis zum Lebensende, in Haft gehalten wird.
Begründet wird das über die Zuweisung von „Gefährlichkeit“ als Persönlichkeitseigenschaft mit dem Konstrukt die Person sei „für die Allgemeinheit gefährlich“. Die Zukunft eines Verwahrten und seine Perspektive wieder in Freiheit zu kommen wird dann von Annahmen und Wahrscheinlichkeitsaussagen (etwas anderes ist die sog. Forensisch-psychiatrische Prognostik nämlich nicht) staatlich beauftragter Gutachter bestimmt.
Von den Nazis 1933 in ein konkretes Gesetz gegossen wurde die SV in den Jahren 1998 – 2006 im perfekten Zusammenspiel von rechtspolitischen Scharfmachern und dämonisierender Begleitmusik geifernder Medien mehrfach verschärft. Nachdem der EGMR 2011 weite Teile der gesetzlichen Regelungen zur SV und dessen praktischen Vollzug als menschenrechtswidrig verurteillt hat sah sich auch das BverfG gezwungen, entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung, alle Regelungen zur SV für verfassungswidrig zu erklären und deren Neuregelung anzuordnen.
Aber auch die dann erfolgten Änderungen der Paragrafen haben am grundsätzlichen Charakter der SV nichts substantielles verändert, erschöpfen sich weitestgehend in Kosmetik wie z.B. der Vergrößerung der Zellen, Ausweitung des persönlichen Besitzstandes etc.. Nach wie vor sind die Chancen eines Verwahrten in Freiheit zu kommen gering. Was das für kämpfende, widerständige Gefangene bedeutet, die von einer Anordnung der SV betroffen sind, lässt sich gut am Beispiel Thomas Meyer Falk zeigen, bei dem Widerstand gegen das Knastsystem als weiterhin fortbestehende Gefahr für die Allgemeinheit und individueller Gefährlichkeit gedeutet wird um die andauernde Freiheitsberaubung zu legitimieren.
Viele Gefangene und Verwahrte setzen sich gegen das Knastsystem und die ihnen angedachte Zukunft zur Wehr. Leider erreichen sie zu oft weder uns noch eine wie immer geartete „Öffentlichkeit“. Deshalb sollte auch im Rahmen dieser Veranstaltung darüber diskutiert werden, wie sich der Kontakt zu den Kämpfenden herstellen lässt, mit dem Ziel einen Austausch, eine Vernetzung,. eine Verbindung der Kämpfe zu erreichen.
Über die Geschichte der SV und den Fragen, was sind heute die rechtlichen Voraussetzungen für eine Anordnung der SV, ihre verschiedenen Formen (sog. vorbehaltliche SV), ihren praktischen Vollzug möchte euch Lutz informieren und Fragen beantworten., der zuletzt wegen Eigentumsdelikten 33 Jahre in Knast und Sicherungsverwahrung verbracht hat.
Diskussion/VortragInfoveranstaltung
20:00
: RIOT – Was war da los in Hamburg ?

Versammlungsraum Mehringhof
Theorie und Praxis der kollektiven Aktion
mit Achim Szepanski u.a.

Die Leitmedien reduzieren bis heute die Protestaktionen gegen den G-20 Gipfel auf die Randale gewalttätiger Krawallmacher und Chaoten, und ein bestimmter Teil der Linken stimmt sich auf diesen Diskurs ein und singt ihn fröhlich mit. Riot ist gleich Gewalt, darin sind sich Rechte – und manche Linke einig.
Gewöhnlich wird der Aufstand tatsächlich rein im Kontext von Gewalt, Mangel und Defizit begriffen, während er jedoch in sich selbst die Erfahrung des Surplus anzeigt – Surplus-Gefahr, Surplus-Instrumente und Surplus-Affekte. Der wichtigste Surplus ist die Surplus-Bevölkerung selbst: Der Moment, an dem der Riot das polizeiliche Management der Situation sprengt und sich von der Regelhaftigkeit des alltäglichen Lebens entkoppelt. Diese Art der aufständischen Surplusproduktion bleibt immer auf die Transformationen des Kapitals bezogen. Der Riot ist folglich ein Teil der Zikulationskämpfe der Entrechteten und Verarmten auf der ganzen Welt.
Diskussion/Vortrag
20:45
: VideoKino: "Ein Engel an meiner Tafel"

Spielfilm, Neuseeland 1990, R: Jane Campion - Nach Janet Frames Autobiografie inszeniert, erzählt Jane Campion die Lebensgeschichte der neuseeländischen Schriftstellerin. Janet, die in einem kleinen Dorf in Neuseeland als Außenseiterin aufwächst, wird von allen für zurückgeblieben gehalten. Sie schottet sich ab, ihre Phantasien lebt sie in ihren Gedichten und einer geheimen Märchenwelt aus. Durch den Tod ihrer geliebten Schwester noch weiter in die Einsamkeit getrieben, wird sie schließlich in eine geschlossene Anstalt eingewiesen. Mit der "Diagnose" Schizophrenie wird sie acht Jahre dort festgehalten und erst entlassen, als ein Gedichtband von ihr mehrere Preise gewinnt. Janet, auf sich allein gestellt, kämpft nun als Frau und Schriftstellerin um gesellschaftliche Anerkennung. Einfühlsam, in ruhigem Rhythmus inszeniert, entwirft der Film ein authentisches Frauenportrait und erzählt nicht nur eine Leidensgeschichte, sondern auch die hoffnungsvolle Geschichte einer Befreiung von Ängsten.
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