Terminator

Bitte gebt eure Termine ausschliesslich über unser Online-Formular ein.

Link-Tipps

5 von 37






alle anzeigen

Juni 2019
M D M D F S S
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Juli 2019
M D M D F S S
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Terminseiten

linke Landschaft
Bielefeld

bo-alternativ
Bochum

Trampolin
Bodensee

inforiot
Brandenburg

Planlos
Bremen

Terminal
Dresden

Bewegungsmelder
Hamburg

rAuszeit
Hannover

Kalinka
Karlsruhe

Plotter
Köln

MD linksdrehend
Magdeburg

Stressmob
Marburg

Info-Pirat
Nürnberg u.a.

untergrund
Rhein-Main

Ausrasten
Rhein-Neckar

Hermine
Ruhrgebiet

left-action
Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Eroding Empire
London

Kontakt

Internet- und Papierausgabe des Stressfaktors sind zwei getrennte Projekte.

nur Internet:
stressfaktor@squat.net
unser GPG-Key

nur Papier:
papier@squat.net
Papier GPG-Key

beide Ausgaben:
termine@squat.net

Alle Veranstaltungsorte und Projekte, die hier zukünftig ihre Termine lesen wollen, beachten bitte die Hinweise auf unserer Kontaktseite.


11 Termine

So, 27. Januar 2019

12:00
ZGK: Soliflohmarkt

...mit Kaffee, Kuchen und Tombola für Repressionskosten im Zuge der Gegenproteste gegen den "Marsch fürs Leben"
Die Veranstaltung wird rauchfrei sein, damit alle ausnahmslos daran teilnehmen können
Unter dem Motto „Marsch fürs Leben“ protestieren jährlich sogenannte „LebensschützerInnen“ in Berlin für den Schutz der Familie, das Recht auf Leben und gegen Abtreibung. Dabei ist tatsächlich ausschließlich der Schutz der heterosexuellen Familie als Stütze der Gesellschaft gemeint, was queere Lebensformen gänzlich ausschließt, sowie mit dem „Schutz des Lebens“ einer jeden Frau ihre Selbstbestimmung abgesprochen werden soll.(Weitere Infos auch zur jährlich Mobilisierung dagegen findet ihr hier) Bei den Gegenprotesten kam es zu Festnahmen. 
Um niemanden mit den Kosten alleine zu lassen laden wir daher in den Friedrichshainer Südkiez zum Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen sowie einer Tombola (keine Nieten!) ein; alles wie gewohnt auf Spendenbasis.  Für den Flohmarkt dürfen gerne ungewünschte Weihnachtsgeschenke und so weiter mitgebracht werden.
(Umsonst)Laden/Markt
13:00
Liebig34: Kiezbrunch in Friedrichshain

Nach der Weihnachts- und Neujahressause sind wir wieder da!
Es gibt leckere Speisen (vegetarisch & vegan) und kalte und warme Getränke.
Wenn ihr motiviert seid, könnt ihr gern noch Essen und Trinken mitbringen - je mehr es gibt, desto besser.
Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird jedoch gebeten. Die Einnahmen des Brunches gehen an Freiraum-Strukturen. Wir freuen uns!
Essen
15:00
Sama32: KinderFilmClub

Es wird "Madagascar" gezeigt. Offen ist ab 14.30 Uhr, Beginn des Films um 15.00 Uhr. Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.
KinderaktivitätFilm
15:00
UJZ Karlshorst: Infoveranstaltung

Gezeigt wird ein Film, der von der aktuellen Situation in Rojava handelt. Anschließend wollen wir das Thema mit euch diskutieren. Dazu gibt es leckeres kurdisches Essen. Wir freuen uns, wenn ihr zahlreich erscheint. Eine Veranstaltung von Schüler*innen für Rojava.
Diskussion/VortragFilmEssen
17:00
Liebig34: Zur Situation der Liebig34! Einladung zur Vollversammlung

Am 31.12.2018, also vor nicht mal zwei Wochen schrieben wir noch, dass Padovicz unser Haus rein rechtlich nicht ohne Weiteres räumen lassen kann, dass er zunächst einen Antrag auf Räumung bei Gericht stellen und einen Titel erwirken muss. Wir berichteten darüber, dass der Bezirk und Padovicz noch in Verhandlungen über einen Grundstückstausch stünden, um eine Räumung möglicherweise abzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass der Antrag auf Räumung schon längst gestellt worden war:
Am 13.11. 2018 hatten LASCAR Rechtsanwälte, in Persona Ferdinand Wrobel, im Auftrag von Siganadia Grundbesitz GmbH und co KG die Klage gegen Raduga e.V. eingereicht und die Herausgabe der Liebig34 gefordert. Anscheinend hatte Rechtsanwalt Ferdinand Wrobel seine Hausaufgaben gemacht. Wie ein Fuchs hatte er aus Veröffentlichungen auf dem Liebig34-Blog geschlussfolgert, dass wir die Bewohner*innen unser Haus nicht einfach verlassen würden. So begründet er die vorzeitige Einreichung der Klage mit folgendem Zitat:
„Viele Projekte wurden schon geräumt und zerstört, viele werden es bald. Wir können nicht zulassen, dass uns ein weiteres Haus genommen wird. Denn es ist nicht nur das Haus, das uns genommen wird bei einer Räumung, sondern auch Formen von Selbstverwaltung und ein Ort politischen Widerstands. Wir werden kämpfen unser Haus zu behalten! Dafür brauchen
wir Unterstützung!
Malt ein Transpi, schreibt einen Support-Text, gibt die Info weiter! Macht ein Soli-Event, helft uns mit Anwalts- und Antirepressionskosten, plant Aktionen! Bleibt widerständig gegen Gentrifizierung, Kapitalismus, Staat und Patriarchat! WE WILL FIGHT! L34 RESISTS!“
Die Einreichung der Klage zeigt, dass Padovicz die Zukunft unseres Hauses, der Bewohner*innen und unseres Kiezes gleich ist. Ihn interessieren lediglich sein Geldbeutel und sein Stolz, der durch „unsere Hetzkampagne gegen ihn“ angekratzt wurde. Dass die Klage bereits im November eingereicht wurde, wo noch Verhandlungen zwischen Padovicz und dem Baustadtrat Schmidt liefen, zeigt erneut, dass diese „Verhandlungen“ wie erwartet eine Farce von beiden Seiten war, um uns ruhig zu halten. Wenn wir tatsächlich in schönen Stunden mal an einen Ausgang aus der Situation glaubten, den wir mittragen könnten, dann war das eine naive Hoffnung, die wir uns leider nicht leisten können.
Als Padovicz dem Liebig34 Kollektiv vor 10 Jahren das Haus vor der Nase weg kaufte und es zu seinem neuen Spekulationsobjekt machte, stellte er dem Verein Raduga e.V. lediglich einen Pachtvertrag für 10 Jahre aus, sodass die Bewohner*innen eine Perspektive für diesen Zeitraum hatten. Dieser Gewerbemietvertrag ist der Grund warum Mietrecht nicht greift und
wir juristisch kaum Chancen sehen unser Haus zu halten. In den letzten 10 Jahren hat Padovicz an uns etwa 600.000 € Pacht verdient ohne auch nur irgendetwas in das Haus zu investieren. In diesem Zeitraum dürfte sich der Immobilienpreis verdoppelt haben.
Seit 11 Tagen sind wir, Potse und Syndikat nun ohne Verträge in unseren Räumen und haben fest vor auch zu bleiben! Die Räumungsklage gegen Raduga e.V. macht uns Liebig34-Bewohner*innen stinksauer! Aber wir wollen unsere Wut nicht in Rückzug und Resignation verwandeln, sondern sie kanalisieren und an die adressieren, die sie zu verantworten haben.
Wir wollen mit euch gemeinsam die Liebe zu unserem Haus, sowie unsere Wut auf das kapitalistische System und ihre Repräsentant*innen wie Padovicz und Wrobel in kreativem und vielfältigem Widerstand ausdrücken!
Wir haben nur den Druck, den wir auf der Straße erzeugen können. Lasst uns aktiv werden! Gegen Kapitalismus und das Patriarchat! Gegen den Ausverkauf der Stadt und die Stadt der Reichen! Für die Liebe zum Leben und eine Stadt von unten! Liebig34 resists!
Aus gegebenen Anlass laden wir ein zur Vollversammlung am 27.1 um 17Uhr ins Jugendwiederstandsmuseum in der Rigaerstraße. Dort informieren wir über unseren aktuellen Stand der Dinge und unterstützungs Möglichkeiten. Kommt alle wir freuen uns!
17:00
Kneipe im Gefahrengebiet: Matinee Konzert im Gefahrengebiet

Matinee Konzert mit AVSLAG (swedishstyle Crust/Barcelona) und EXORS (Endzeitcrust Slaughter/Berlin)
No Nazis// No Cops// No Masters// No Dogs
Musik/KonzertParty
18:00
Aquarium: Podiumsdiskussion

How 2 Frauen*streik
Diskussionen um Geschlecht und Arbeit haben so manche Überlegungen vom marxistischen Kopf auf die feministischen Füße gestellt: Reproduktionsarbeit, Care- und Sorgetätigkeiten, affektive und sexuelle Arbeit sind zu zentralen Konzepten geworden. Nun gilt es auch die Praxis des Arbeitskampfes feministisch zu nutzen.
Doch was heißt Streik, wenn nicht einfach die Maschine abgestellt oder der Schreibtisch verlassen werden kann? Wie können andere Effekte von Streik - Politisierung, Vernetzung, Solidarität, Unterstützung und Öffentlichkeit - erzielt werden? Und wie lassen sich dauerhaft vergeschlechtlichte Strukturen in der Arbeitsteilung aufbrechen?
Die NaturFreundeJugend Berlin lädt im Rahmen der bundesweiten Vernetzung zum Frauen*Streik 2019 zu einer Podiumsdiskussion mit Theoretiker*innen und Aktivist*innen ein. Zusammen wollen wir herauszufinden, wie ein Frauen*streik funktionieren kann im Sinne eines How 2 Frauen*Streik.
Wenn ihr kommen wollt, jedoch Kinder zu betreuen habt, besorgt euch eine*n Babysitter! Wir geben eine Streikkasse rum und achten darauf, dass die Kosten gemeinsam gedeckt werden. Außerdem bauen wir für die älteren Kinder im hinteren Teil des Raums eine Spielecke mit Büchern, Spielzeug, Stiften und Papier auf.
Die Veranstaltung wird auf deutsch sein. Falls ihr eine Flüsterübersetzung braucht oder anbieten könnt meldet euch bei uns.
The event will be held in German. If you need a translation please contact us. We try to organize whispered translation for english and possibly more languages
Diskussion/Vortrag
18:00
Ehem. Jüdisches Waisenhaus: Kundgebung zum Holocaust-Gedenktag

Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 ruft die Pankower Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Pankow (VVN-BdA) wieder zur allährlichen Gedenkkundgebung in Pankow auf.  Wir demonstrieren gegen Rassismus und Antisemitismus sowie für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander.
Neben dem Pankower Bürgermeister Sören Benn und der Studentin Isra Mohamed (Politikwissenschaft/Wirtschaft) wird es auch einen Beitrag einer Rednerin oder eines Redners der Seenotrettungsinitiative Sea-Watch und des Pankower VVN-BdA-Vorsitzenden Mathias Wörsching geben. Infos
Aktion/Protest/Camp
19:00
K19 Café: Konzert

"Hallelujah Mother Helpers" (Switzerland) - "Sufre" (Spanien)
Musik/Konzert
19:00
Liebig34: Anti eviction Kufa and Film

Kufa 7pm / Film 8pm - 'Laurence Anyways' (X. Dolan, 2012, France, 168min.) On the day after her 35th birthday, Laurence confesses to Fred that Laurence longs to become a woman, asking her to support his transformation.
20:00
New Yorck im Bethanien: Film

"Corazon del Tiempo" (Mexiko 2008)
Der Spielfilm (voraussichtlich spanisch mit engl. UT) des mexikanischen Regisseurs Alberto Cortés zeigt im Kontext einer Liebesgeschichte Selbstorganisierung, Widerstand, Konflikte und sich verändernde Rollenbilder in einer zapatistischen Gemeinde in Chiapas.
Im Anschluß an den Film gibt es die Möglichkeit, mit Aktivist*innen aus Berlin ins Gespräch zu kommen, die 2018 als Menschenrechts-Beobachter*innen in Chiapas waren.
Mehr Informationen
Diskussion/VortragFilm

11 Termine

So, 27. Januar 2019

12:00
ZGK: Soliflohmarkt

...mit Kaffee, Kuchen und Tombola für Repressionskosten im Zuge der Gegenproteste gegen den "Marsch fürs Leben"
Die Veranstaltung wird rauchfrei sein, damit alle ausnahmslos daran teilnehmen können
Unter dem Motto „Marsch fürs Leben“ protestieren jährlich sogenannte „LebensschützerInnen“ in Berlin für den Schutz der Familie, das Recht auf Leben und gegen Abtreibung. Dabei ist tatsächlich ausschließlich der Schutz der heterosexuellen Familie als Stütze der Gesellschaft gemeint, was queere Lebensformen gänzlich ausschließt, sowie mit dem „Schutz des Lebens“ einer jeden Frau ihre Selbstbestimmung abgesprochen werden soll.(Weitere Infos auch zur jährlich Mobilisierung dagegen findet ihr hier) Bei den Gegenprotesten kam es zu Festnahmen. 
Um niemanden mit den Kosten alleine zu lassen laden wir daher in den Friedrichshainer Südkiez zum Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen sowie einer Tombola (keine Nieten!) ein; alles wie gewohnt auf Spendenbasis.  Für den Flohmarkt dürfen gerne ungewünschte Weihnachtsgeschenke und so weiter mitgebracht werden.
(Umsonst)Laden/Markt
13:00
Liebig34: Kiezbrunch in Friedrichshain

Nach der Weihnachts- und Neujahressause sind wir wieder da!
Es gibt leckere Speisen (vegetarisch & vegan) und kalte und warme Getränke.
Wenn ihr motiviert seid, könnt ihr gern noch Essen und Trinken mitbringen - je mehr es gibt, desto besser.
Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird jedoch gebeten. Die Einnahmen des Brunches gehen an Freiraum-Strukturen. Wir freuen uns!
Essen
15:00
Sama32: KinderFilmClub

Es wird "Madagascar" gezeigt. Offen ist ab 14.30 Uhr, Beginn des Films um 15.00 Uhr. Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.
KinderaktivitätFilm
15:00
UJZ Karlshorst: Infoveranstaltung

Gezeigt wird ein Film, der von der aktuellen Situation in Rojava handelt. Anschließend wollen wir das Thema mit euch diskutieren. Dazu gibt es leckeres kurdisches Essen. Wir freuen uns, wenn ihr zahlreich erscheint. Eine Veranstaltung von Schüler*innen für Rojava.
Diskussion/VortragFilmEssen
17:00
Liebig34: Zur Situation der Liebig34! Einladung zur Vollversammlung

Am 31.12.2018, also vor nicht mal zwei Wochen schrieben wir noch, dass Padovicz unser Haus rein rechtlich nicht ohne Weiteres räumen lassen kann, dass er zunächst einen Antrag auf Räumung bei Gericht stellen und einen Titel erwirken muss. Wir berichteten darüber, dass der Bezirk und Padovicz noch in Verhandlungen über einen Grundstückstausch stünden, um eine Räumung möglicherweise abzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass der Antrag auf Räumung schon längst gestellt worden war:
Am 13.11. 2018 hatten LASCAR Rechtsanwälte, in Persona Ferdinand Wrobel, im Auftrag von Siganadia Grundbesitz GmbH und co KG die Klage gegen Raduga e.V. eingereicht und die Herausgabe der Liebig34 gefordert. Anscheinend hatte Rechtsanwalt Ferdinand Wrobel seine Hausaufgaben gemacht. Wie ein Fuchs hatte er aus Veröffentlichungen auf dem Liebig34-Blog geschlussfolgert, dass wir die Bewohner*innen unser Haus nicht einfach verlassen würden. So begründet er die vorzeitige Einreichung der Klage mit folgendem Zitat:
„Viele Projekte wurden schon geräumt und zerstört, viele werden es bald. Wir können nicht zulassen, dass uns ein weiteres Haus genommen wird. Denn es ist nicht nur das Haus, das uns genommen wird bei einer Räumung, sondern auch Formen von Selbstverwaltung und ein Ort politischen Widerstands. Wir werden kämpfen unser Haus zu behalten! Dafür brauchen
wir Unterstützung!
Malt ein Transpi, schreibt einen Support-Text, gibt die Info weiter! Macht ein Soli-Event, helft uns mit Anwalts- und Antirepressionskosten, plant Aktionen! Bleibt widerständig gegen Gentrifizierung, Kapitalismus, Staat und Patriarchat! WE WILL FIGHT! L34 RESISTS!“
Die Einreichung der Klage zeigt, dass Padovicz die Zukunft unseres Hauses, der Bewohner*innen und unseres Kiezes gleich ist. Ihn interessieren lediglich sein Geldbeutel und sein Stolz, der durch „unsere Hetzkampagne gegen ihn“ angekratzt wurde. Dass die Klage bereits im November eingereicht wurde, wo noch Verhandlungen zwischen Padovicz und dem Baustadtrat Schmidt liefen, zeigt erneut, dass diese „Verhandlungen“ wie erwartet eine Farce von beiden Seiten war, um uns ruhig zu halten. Wenn wir tatsächlich in schönen Stunden mal an einen Ausgang aus der Situation glaubten, den wir mittragen könnten, dann war das eine naive Hoffnung, die wir uns leider nicht leisten können.
Als Padovicz dem Liebig34 Kollektiv vor 10 Jahren das Haus vor der Nase weg kaufte und es zu seinem neuen Spekulationsobjekt machte, stellte er dem Verein Raduga e.V. lediglich einen Pachtvertrag für 10 Jahre aus, sodass die Bewohner*innen eine Perspektive für diesen Zeitraum hatten. Dieser Gewerbemietvertrag ist der Grund warum Mietrecht nicht greift und
wir juristisch kaum Chancen sehen unser Haus zu halten. In den letzten 10 Jahren hat Padovicz an uns etwa 600.000 € Pacht verdient ohne auch nur irgendetwas in das Haus zu investieren. In diesem Zeitraum dürfte sich der Immobilienpreis verdoppelt haben.
Seit 11 Tagen sind wir, Potse und Syndikat nun ohne Verträge in unseren Räumen und haben fest vor auch zu bleiben! Die Räumungsklage gegen Raduga e.V. macht uns Liebig34-Bewohner*innen stinksauer! Aber wir wollen unsere Wut nicht in Rückzug und Resignation verwandeln, sondern sie kanalisieren und an die adressieren, die sie zu verantworten haben.
Wir wollen mit euch gemeinsam die Liebe zu unserem Haus, sowie unsere Wut auf das kapitalistische System und ihre Repräsentant*innen wie Padovicz und Wrobel in kreativem und vielfältigem Widerstand ausdrücken!
Wir haben nur den Druck, den wir auf der Straße erzeugen können. Lasst uns aktiv werden! Gegen Kapitalismus und das Patriarchat! Gegen den Ausverkauf der Stadt und die Stadt der Reichen! Für die Liebe zum Leben und eine Stadt von unten! Liebig34 resists!
Aus gegebenen Anlass laden wir ein zur Vollversammlung am 27.1 um 17Uhr ins Jugendwiederstandsmuseum in der Rigaerstraße. Dort informieren wir über unseren aktuellen Stand der Dinge und unterstützungs Möglichkeiten. Kommt alle wir freuen uns!
17:00
Kneipe im Gefahrengebiet: Matinee Konzert im Gefahrengebiet

Matinee Konzert mit AVSLAG (swedishstyle Crust/Barcelona) und EXORS (Endzeitcrust Slaughter/Berlin)
No Nazis// No Cops// No Masters// No Dogs
Musik/KonzertParty
18:00
Aquarium: Podiumsdiskussion

How 2 Frauen*streik
Diskussionen um Geschlecht und Arbeit haben so manche Überlegungen vom marxistischen Kopf auf die feministischen Füße gestellt: Reproduktionsarbeit, Care- und Sorgetätigkeiten, affektive und sexuelle Arbeit sind zu zentralen Konzepten geworden. Nun gilt es auch die Praxis des Arbeitskampfes feministisch zu nutzen.
Doch was heißt Streik, wenn nicht einfach die Maschine abgestellt oder der Schreibtisch verlassen werden kann? Wie können andere Effekte von Streik - Politisierung, Vernetzung, Solidarität, Unterstützung und Öffentlichkeit - erzielt werden? Und wie lassen sich dauerhaft vergeschlechtlichte Strukturen in der Arbeitsteilung aufbrechen?
Die NaturFreundeJugend Berlin lädt im Rahmen der bundesweiten Vernetzung zum Frauen*Streik 2019 zu einer Podiumsdiskussion mit Theoretiker*innen und Aktivist*innen ein. Zusammen wollen wir herauszufinden, wie ein Frauen*streik funktionieren kann im Sinne eines How 2 Frauen*Streik.
Wenn ihr kommen wollt, jedoch Kinder zu betreuen habt, besorgt euch eine*n Babysitter! Wir geben eine Streikkasse rum und achten darauf, dass die Kosten gemeinsam gedeckt werden. Außerdem bauen wir für die älteren Kinder im hinteren Teil des Raums eine Spielecke mit Büchern, Spielzeug, Stiften und Papier auf.
Die Veranstaltung wird auf deutsch sein. Falls ihr eine Flüsterübersetzung braucht oder anbieten könnt meldet euch bei uns.
The event will be held in German. If you need a translation please contact us. We try to organize whispered translation for english and possibly more languages
Diskussion/Vortrag
18:00
Ehem. Jüdisches Waisenhaus: Kundgebung zum Holocaust-Gedenktag

Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 ruft die Pankower Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Pankow (VVN-BdA) wieder zur allährlichen Gedenkkundgebung in Pankow auf.  Wir demonstrieren gegen Rassismus und Antisemitismus sowie für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander.
Neben dem Pankower Bürgermeister Sören Benn und der Studentin Isra Mohamed (Politikwissenschaft/Wirtschaft) wird es auch einen Beitrag einer Rednerin oder eines Redners der Seenotrettungsinitiative Sea-Watch und des Pankower VVN-BdA-Vorsitzenden Mathias Wörsching geben. Infos
Aktion/Protest/Camp
19:00
K19 Café: Konzert

"Hallelujah Mother Helpers" (Switzerland) - "Sufre" (Spanien)
Musik/Konzert
19:00
Liebig34: Anti eviction Kufa and Film

Kufa 7pm / Film 8pm - 'Laurence Anyways' (X. Dolan, 2012, France, 168min.) On the day after her 35th birthday, Laurence confesses to Fred that Laurence longs to become a woman, asking her to support his transformation.
20:00
New Yorck im Bethanien: Film

"Corazon del Tiempo" (Mexiko 2008)
Der Spielfilm (voraussichtlich spanisch mit engl. UT) des mexikanischen Regisseurs Alberto Cortés zeigt im Kontext einer Liebesgeschichte Selbstorganisierung, Widerstand, Konflikte und sich verändernde Rollenbilder in einer zapatistischen Gemeinde in Chiapas.
Im Anschluß an den Film gibt es die Möglichkeit, mit Aktivist*innen aus Berlin ins Gespräch zu kommen, die 2018 als Menschenrechts-Beobachter*innen in Chiapas waren.
Mehr Informationen
Diskussion/VortragFilm