Terminator

Bitte gebt eure Termine ausschliesslich über unser Online-Formular ein.

Link-Tipps

5 von 39






alle anzeigen

September 2019
M D M D F S S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30            

Oktober 2019
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Terminseiten

linke Landschaft
Bielefeld

bo-alternativ
Bochum

Trampolin
Bodensee

inforiot
Brandenburg

Planlos
Bremen

Terminal
Dresden

Bewegungsmelder
Hamburg

rAuszeit
Hannover

Kalinka
Karlsruhe

Plotter
Köln

MD linksdrehend
Magdeburg

Stressmob
Marburg

Info-Pirat
Nürnberg u.a.

untergrund
Rhein-Main

Ausrasten
Rhein-Neckar

Hermine
Ruhrgebiet

left-action
Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Eroding Empire
London

Kontakt

Internet- und Papierausgabe des Stressfaktors sind zwei getrennte Projekte.

nur Internet:
stressfaktor@squat.net
unser GPG-Key

nur Papier:
papier@squat.net
Papier GPG-Key

beide Ausgaben:
termine@squat.net

Alle Veranstaltungsorte und Projekte, die hier zukünftig ihre Termine lesen wollen, beachten bitte die Hinweise auf unserer Kontaktseite.


18 Termine

Mi, 19. Juni 2019

12:00
Raum KL 24/122c, Rost- und Silberlaube: Infoveranstaltung

Workshop „Der koloniale Charakter von Freiwilligendiensten“ mit La:iz und Friends // workshop “The colonial character of voluntary services” by La:iz and friends. Im Rahmen von resist! herrschafts- und machtkritisches Festival.
Nur mal kurz die Welt retten: Wie junge Deutsche durch ihren “Freiwilligendienst” im Globalen Süden koloniale Strukturen aufrecht erhalten. Die weiß positionierten Veranstalter_innen wollen mit euch in Form eines Workshops diskutieren, lesen und reflektieren. Es ist keine Vorerfahrung nötig. Die Veranstaltungen werden überwiegend in deutscher Sprache stattfinden. Wir können eine englische Übersetzung anbieten, bei Bedarf bitten wir diese rechtzeitig vor der Veranstaltung anzumelden. Schreibt uns unter: fb.me/resist.festival.berlin.de Just Gotta Save the World Real Quick: How young Germans perpetuate colonial structures by their voluntary services in the Global South. The white-positioned organizers want to read, discuss and reflect together with you in this workshop. No previous knowledge needed.
Diskussion/Vortrag
13:00
Regenbogenfabrik: RegenbogenCafé

"So sind wir geworden, was wir heute sind" Eine Fotoausstellung bestückt aus dem Archiv der Regenbogenfabrik. Bis 4.7.19 Eine Zeitreise von Anfang der 80er Jahre bis heute. Von verfallenen Häusern zu bunten Fassaden. Von Arbeit und Festen.

Die REGENBOGENFABRIK wurde 1981 als „Kinder-, Kultur- und Nachbarschaftszentrum“ gegründet. Eine Gruppe von 60 jungen Menschen besetzte das alte Fabrikgebäude und ein angrenzendes Wohngebäude, um deren Abriss und die damit verbundene Neubauplanung zu verhindern.
Die Eigentümergruppe „Vogel & Braun“ hatte – wie viele andere Gesellschaften - große Teile alter Bausubstanz aufgekauft, um sie mit steuerbegünstigten Abschreibungsmodellen abreißen oder luxusmodernisieren zu lassen. Diese senatsgeförderte Spekulationspolitik, die nicht nur baupolitisch unsinnig, sondern auch menschenverachtend war, da ganze Quartiere ausgelöscht und deren BewohnerInnen vertrieben werden sollten, stieß auf massiven gesellschaftlichen Widerstand.
Wie in Bürgerprotesten gegen AKWs oder die Startbahn West in Frankfurt, formierte sich auch in Berlin ein breites Bündnis unterschiedlichster Couleur: Die Westberliner „Instandbesetzer*innnenbewegung“ mit ihrem Motto „Lieber instandbesetzen als kaputtbesitzen“ wurde ebenso aktiv wie Bürgerinitiativen und Unterstützerkreise aus gesellschaftspolitischen Zusammenhängen sowie eine „neue“ Stadtplanergeneration, die unter dem Motto „Kaputte Stadt retten“ statt Kahlschlagsanierung eine betroffenen-orientierte „Behutsame Stadterneuerung“ forderte („Internationale Bauausstellung IBA 1984“). 
Mit der Besetzung des Geländes konnten die Abriss- und Neubaupläne in letzter Minute, nachdem alle legalen Bemühungen dies zu verhindern, gescheitert waren, gestoppt werden.
Gleichzeitig sollte in dem sozio-kulturell unterversorgten Kiez mit dessen BewohnerInnen ein Nachbarschaftszentrum aufgebaut werden.
Es entstanden in kürzester Zeit ein Café, die Selbsthilfewerkstätten Fahrrad und Holz, eine Kleinkindgruppe, Offene Kinder- und Jugendangebote, ein Musikübungsraum sowie ein Kino- und Veranstaltungsraum. Später kamen Hostel und Kantine dazu, die das ökonomische Rückgrat für das Nachbarschaftsprojekt bilden Der Regenbogen wuchs in all seinen bunten Facetten mit der Vielfalt und Verschiedenartigkeit seiner Aktivitäten und Menschen. „Altes“ verschwand oder änderte sich, neue Ideen und Angebote kamen hinzu. 
Auch heute noch versteht sich die REGENBOGENFABRIK als „Projekt“, das auf Bewährtes aufbaut, aber dennoch Raum für neue Entwicklungen lässt. In diesem Sinne ist sie auch Forum für politische und soziale Gruppierungen und veranstaltet bspw. Film- und Themenreihen zu gesellschaftsrelevanten Schwerpunkten, beteiligt sich an öffentlichen Diskursen zum Kiez und darüber hinaus, unterstützt Initiativen und beteiligt sich an betroffenenorientierten Netzwerken.
Ausstellung
16:00
gegenüber der indischen Botschaft: Kundgebung

Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien! In Indien verschärfen sich die gesellschaftlichen Widersprüche und somit auch der Widerstand. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu willkürlichen Verhaftungen unter dem Vorwand des Kampfes gegen Terror. Eines der Opfer des indischen Staates ist ein Professor G.N.Saibaba der im Rollstuhl sitzt und auf Medikamente angewiesen ist die ihm verwehrt werden. Wir fordern die freilassung von G.N.Saibaba und allen politischen Gefangenen! Tiergartenstraße 17
Aktion/Protest/Camp
17:00
Café Morgenrot: Queer-feministischer Stricktreff

Miss Rottenmeiers queer-feministischer Stricktreff. Im Mai_19 ausnahmsweise am 2. und 4. Mittwoch im Monat ab 17.00 Uhr für LesBiSchwulTrans+ Freund_innen. DIY-Workshop für Einsteiger_innen und Stitch'n Bitch.
Alles, was Sie schon immer übers Stricken wissen wollten über die ersten Schritte des Selbermachens. Und/oder einfach gemütliches Stricken beim stilvollen Heissgetränk. Wenn möglich sollten Stricknadeln und Wolle mitgebracht werden. Für Einmaltäter_innen wird aber auch Material vorhanden sein.
Kurs/WorkshopTreffenqueer
19:00
KvU: Politischer Mittwoch: Einführung in Gender, Sex und Begehren

Aufbauend auf der These der französischen Feministin Simone de Beauvoir - „Als Frau wird man nicht geboren, zur Frau wird man erzogen.“
hat die Amerikanerin Judith Butler das soziale Geschlecht (gender) infrage gestellt. Mittlerweile ist es im linken Kontext weitestgehend anerkannt, dass das (soziale) Geschlecht konstruiert ist, es mehr als ein Schwarz-Weiss-Schema bei den Geschlechtern gibt, was sich mit den Begriffen „Mann“ und „Frau“ fassen lässt, und das die äußere Zuschreibung eines Geschlechts für einen Menschen auch eine Form von Herrschaftsausübung und Gewalt darstellt. In einem Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion wird dieser Themenkomplex im Rahmen der politischen Mittwochs aufgegriffen.
Diskussion/Vortrag
19:00
Meuterei: Sand in die Kriegsmaschinerie

Offenes Treffen von NoWar Berlin
Die Bundeswehr und ihre Verbündeten ölen ihre Kriegsmaschinen. Neben der Debatte, dass alle Nato-Mitgliedsstaaten zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für ihre Rüstungshaushalte ausgegeben sollen, dass die EU das Konzert der Großmächte um eine eigene Armee ergänzen will, werden bereits konkrete Projekte angegangen. Die Bundeswehr zeichnet sich zum Beispiel verantwortlich für die Logistik für die regelmäßigen Nato-Truppentransporte ins Baltikum quer durch Deutschland und reaktiviert bereits aufgegebene Liegenschaften, um dort Munitionsdepots einzurichten. Gleichzeitig nimmt die Präsenz von Soldat*innen im öffentlichen Raum spürbar zu. Bei regelmäßigen Manövern der Bundeswehr mit und ohne Verbündete üben sie dafür, dass die Kriegsmaschine reibungslos läuft. Teilweise wird die Bevölkerung dabei sogar in die Übungen mit einbezogen, wie im Mai in Pasewalk und Berchtesgaden. Die übenden Truppen wurden dort auf den Auslandseinsatz in Afghanistan vorbereitet. Beim nächsten offenen Treffen wollen wir uns die militärische Infrastruktur in Deutschland angucken und wie diese von der Bundeswehr genutzt wird, um dann zu diskutieren, wie wir Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine streuen können.
Treffen
19:00
Schokoladen: Konzert

Lofi Lounge presents: Black Pope (Indie/Berlin) + Pollyanna (Indie/ Paris )
Musik/Konzert
19:00
Museum des Kapitalismus: Vortrag

Was tun?! Organisierung gegen Ausbeutung im Knast Im Mai 2014 gründete sich in der JVA Tegel die Gefangenen-Gewerkschaft. Mit der Leitidee, Spaltungslinien zu überwinden und gemeinsam Kämpfe zu führen, wurde sich auf Minimalforderungen geeinigt
Auszahlung des Mindestlohns und die Einbeziehung in die Rentenversicherung aller Gefangener. Mit diesen Kernforderungen kämpfen Gefangene seit 5 Jahren. In einem Vortrag der Soligruppe Berlin der GG/BO sollen diese Kämpfe und ebenfalls die Arbeitsbedingungen hinter Gittern vorgestellt werden.
Eine Veranstaltung der Reihe "Gefangen im Kapitalismus" vom Seminar für angewandte Unsicherheit mit der Soligruppe Berlin der GG/BO.
Die Soligruppe Berlin der GG/BO ist ein Zusammenschluss von Menschen, welche den Knast ablehnen und auf unterschiedliche Art und Weise versuchen, gegen ihn zu kämpfen. Sie unterstützt Gefangene bei ihren Kämpfen für ihre Rechte.
Diskussion/Vortrag
19:00
Kiezhaus Agnes Reinhold: APPsolute Ausbeutung?

Die Apps von Uber (Eat) und Foodora/ Deliveroo sind weithin bekannt und werden gerade in Städten wie Berlin viel genutzt. App-basierte Dienstleistungen wie Uber (Eat) sowie Foodora/ Deliveroo sind dabei mitverantwortlich für einen rasanten Abbau von Arbeitsstandards und unterbieten systematisch im Dienstleistungssektor viele Mitbewerber. Dies geschieht beispielsweise durch Niedriglöhne und Nichteinhaltung von Arbeitsrechten. Gegen sich stetig verschlechternde Arbeitsbedingungen und erschwerter gewerkschaftlicher Organisierung regt sich breiter Widerstand.
Prominent sind die Kämpfe gegen die geplante Liberalisierung des Taxigewerbes zugunsten des Anbieters Uber, die im April kurzzeitig die Zufahrtswege zum Flughafen Tegel blockierten. Auch die Kämpfe von Fahrer*innen der Online-Lieferdienste Foodora/ Deliveroo gegen unwürdige Arbeitsverhältnisse sind hoch aktuell. Wie organisieren sich Arbeiter*innen im Kampf gegen APP-basierte Unternehmen? Was können wir daraus lernen und wie können wir Solidarität zeigen? Wir kommen in den Austausch mit kämpferischen Kolleg*innen der AG Taxi (ver.di) sowie der Kampagne Deliverunion (angefragt, Basisgewerkschaft FAU). Präsentiert von Hände weg vom Wedding
Diskussion/Vortrag
19:00
f.a.q.: Antifeminismus von Rechts. Diskussion und Küfa [at] faq

queerfeministischer Tresen am 3. Mittwoch im Monat
■ Antifeminismus von Rechts ■
▽ feministische Perspektiven auf rechte Mobilisierungen ▽

// Antifeminismus gehört seit jeher zu den festen Grundelementen rechter Ideologien. Dennoch, mit einer neuen Rechten und zunehmenden Anschluss zur gesellschaftlichen Mitte, werden auch antifeministische Diskurse neu verpackt.
// Wenn sich plötzlich neurechte Akteur*innen als konservative Feministinnen bezeichnen, sexualisierte Gewalt thematisiert wird, um rassistische Hetze voranzutreiben und FLTI* Personen in den ersten Reihen der AfD stehen, gilt es rechte Diskurse neu zu entwirren und ihr antifeministisches Element herauszuarbeiten.
// Damit unser Antifaschismus stets feministisch bleibt!
// Wir sprechen und diskutieren gemeinsam mit Juliane Lang, langjährige Forscherin zu Antifeminismus von Rechts und Expertin für Themen rund um Rechtsextremismus und Geschlechterverhältnisse.
// Davor gibt es leckere vegane Küfa und danach Zeit zum Austauschen, Vernetzen und Aktionen planen!
Kommt zahlreich. Wir freuen uns auf euch. Alerta Alerta F_antifascista!!!
Kneipe/CaféDiskussion/VortragEssen
19:00
Peter-Weiss-Bibliothek: Vortrag und Diskussion

Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien! Vortrag zur allgemeinen und konkreten Lage einiger politischer Gefangener in Indien.Prominente Beispiele dafür sind Varovaro Rao, ein Schriftsteller und G.N. Saibana. Hellersdorfer Promenade 24
Diskussion/Vortrag
19:00
B-Lage: Soli-Küfa

Anti-Deportation Café Come and make banners & signs for Thursday's Solidarität statt BAMF! Demo. Vegan food and informal chats about anti-deportation resistance.
EssenTreffen
19:30
Baiz: Film & Diskussion

MDR X (35) "Lämmer in gelben Westen" Videovortrag mit Prof. Rainer Mausfeld.
Nachdem wir uns in einem Vortrag des Kieler Psychologen Rainer Mausfeld (Buch "Das Schweigen der Lämmer") mit den Techniken zur freiwilligen Unterwerfung unter den Herrschaftswillen der Machteliten und seine Darstellung der Entwicklung der bürgerlichen repräsentativen Demokratie zu einer neoliberalen Elitendemokratie diskutiert haben wollen wir uns in einem weiteren Videobeitrag anschauen (und danach diskutieren) in dem Mausfeld die entstehenden Bewegungen wie die "Gelben Westen" analysiert und zum aktuellen Zustand der "Parteiendemokratie", Migration und Nationalstaat Stellung nimmt. Brillante Darstellung der aktuellen Mechanismen des Neoliberalismus mit historischen und politischen Beispielen untermauert.
Film
19:30
KulturKiezKneipe Laika: Dokumentarfilm

Dokumentarfilm "Am Rande Europas" von Omar Barkal, Donata Hasselmann und Sascha Kellermann, anschließende Diskussion mit Donata Hasselmann // Documentary "Am Rande Europas" by Omar Barkal, Donata Hasselmann and Sascha Kellermann, afterwards conversation with Donata Hasselmann. Im Rahmen von resist! Herrschafts- und Machtkritisches Festival.
In der Dokumentation Am Rande Europas beschreiben Geflüchtete die Konsequenzen des EU-Türkei-Abkommens, das 2016 verabschiedet wurde. Auf eindringliche Weise berichten sie, wie und wo das Abkommen schon weit vor den europäischen Grenzen seine Wirkung entfaltet. Sie geben einen Eindruck von den Lagern auf den griechischen Inseln, in denen zehntausende Geflüchtete seit Abschluss des EU Türkei-Abkommens festgehalten werden und zu denen Medien der Zugang verwehrt wird. Arabisch / Kurdisch mit deutschen Untertiteln. In the documentary “Am Rande Europas”, refugees describe the consequences of the EU-Turkey Agreement adopted in 2016. They report in a vivid way how and where the agreement is already having an effect far beyond the European borders. They give an impression of the camps on the Greek islands, where tens of thousands of refugees have been detained since the conclusion of the EU-Turkey Agreement and to which the media are denied access. Arabic / Kurdish with German subtitles, an English translation is possible, contact us: fb.me/resist.festival.berlin.de.
Film
20:00
Bödiker 9: Punkrock Tresen

Tapes only! Bring your punk tapes! Mit küfa!
Kneipe/Café
20:00
Kadterschmiede: VolxKü

Jeden Mittwoch gibts Essen auf Spende und Haustresen
Dazu natürlich Musik, meist aus der Dose, ab und an Feuertonne im Garten, aktuelle Infos, Mobimaterial, Zeitschriften..
haltet die Augen auf für separat angekündigte Veranstaltungen und Reihen
Beratung/Hilfe/SprechstundeKneipe/CaféEssenFressfaktor
20:30
KØPI: Vokü im AGH

veganes volx*gekochtes Essen & Drinx & Mugge für Alle*
*außer Bullen, Nazis & ähnlich widerliches Gesocks
Kneipe/CaféEssen
21:30
KuBiZ: VideoKino (Open Air)

"Ava" Spielfilm, F 2017, R: Léa Mysius - Die 13-jährige Ava verbringt im gleißenden Licht des Sommers ihre Ferien an der Atlantikküste. Doch ihr eigenes Augenlicht schwindet und es wird ihr letzter Sommer sein, in dem sie sehen kann.

Ava möchte ihr Leben auskosten und sich keine großen Gedanken um die Zukunft machen. Magisch fühlt sie sich zu einem älteren Jungen hingezogen, der mit einem schwarzen Hund in einem halb verfallenen Weltkriegsbunker am Strand lebt und ihr ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit vermittelt. Der Roma-Junge wurde von seiner Familie verstoßen und wird auch von der Polizei gesucht. Nur den Augenblick lebend, kostet Ava die aufregenden neuen Erfahrungen in vollen Zügen aus und ist sogar bereit, sich auf ein kriminelles Unterfangen einzulassen.
Vor dem Hintergrund einer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung und einer auch visuell durch das eingeschränkte Gesichtsfeld nachvollziehbaren, unheilbaren Krankheit als Eckpfeiler einer ungewiss erscheinenden Zukunft, erzählt der Film von der unbändigen Lebensgier eines jungen Mädchens. Ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Film, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. (Bei schönem Wetter Open Air)
Film