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Stressfaktor - Berliner Terminkalender für linke Subkultur und Politik

Zeitungsberichte zum 1. Mai 2002
Auf dieser Seite findet Ihr die Zeitungsberichte, die im Vorfeld zum 1. Mai (hauptsächlich zu Berlin) erschienen sind.
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1. Mai 2002

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Plenumstreffen vom 21. Januar 2002

Bündnis "Für einen politischen 1. Mai 2002"

1) Organisatorisches

  • Bündnisbüro existiert ab dem 29. Januar c/o Versicherungsbüro Prütz, Graefestr. 14, 10967 Berlin, Fax: 693 44 76 (Telefon kommt, Handy wird angeschafft; email-Adresse: erstermai2002@web.de; ab demnächst; www.erstermai2002.de; ab demnächst)
  • Bürozeiten: Dienstag - Freitag 10:00 - 15:00 Uhr
  • email-Kontakt bis auf Widerruf: Katja.Grot@web.de
  • Im Büro wird ein Presseverteiler eingerichtet. Wer über gute Verteiler verfügt, leite sie bitte an das Büro weiter.
  • Finanzen: Die Finanzbeantragung wird von Anne und Katja betreut. Ideen oder Kontakte zu Stiftungen bitte an das Büro weiterleiten.
  • Katja und Peter richten ein Konto für das Bündnis ein. Bislang sind uns 6000,- DM vom Komitee für Grundrechte und Demokratie bewilligt worden.
  • Der Gründungsaufruf wird an alle verschickt. Für die web-Seiten soll er ins Türkische und Englische übersetzt werden. V: Sascha

2) Berichte von den Verhandlungsgesprächen

  • Es gab bislang erste Gespräche mit der Gewerkschaft der Polizei (finden unser Projekt spannend, halten es aber für unrealistisch), dem Innensenat (war interessiert, stellte kein eigenes Konzept vor; neues Treffen in 14 Tagen) und mit der Polizeieinsatzleitung sowie dem Polizeipräsidenten (kein Interesse an unserem Konzept, unkooperativ).
  • In der Diskussion in unserem Kreis wurden Befürchtungen einer starken Vereinnahmung des Bündnisses durch den Senat geäußert. Einigkeit herrschte bei der Einschätzung, dass wir im Vorfeld eine breite Öffentlichkeit für das Projekt schaffen müssen.

3) Mobilisierung für das Projekt

  • OSI-Gruppe hat SchülerInnen und Studis angesprochen, machen Werbung in Schulen in Kreuzberg
  • Volker Ratzmann spricht kurdische Vereine und Flüchtlingsprojekte an
  • Sascha Kimpel und Erwin Riedmann kümmern sich um die Jugendzentren in Kreuzberg.
  • Lucie Brecht wirbt in türkischen Geschäften und fragt die Friedenkoordination (Friko) um Unterstützung des Bündnisses an.
  • Peter Grottian spricht mit dem Flüchtlingsrat und kümmert sich um die Geschäfte in der Oranienstraße.
  • Werner Orlowsky und Erwin Riedmann besuchen die Versammlung des Kreuzberger Quartiersmanagement am 22.02.2002.
  • Holger (OSI-Gruppe) spricht mit der Jungen Presse.
  • Anne kontaktiert Radio Fritz zwecks Blue Moon (Talkradio) zum Thema 1. Mai.
  • Michael Prütz sucht Kontakt zu Kreuzberger SozialpädagogInnen.
  • Katja und Anne erstellen eine Liste mit weiteren Projekten, die anzusprechen sind, v.a. Frauen- und MigrantInnenprojekte.

4) Öffentlichkeitsstrategien

  • Bündnis stellt sich im Februar der Öffentlichkeit vor. Entwurf einer Presseerklärung wird von Katja und Anne erarbeitet und am 4. Februar im Plenum diskutiert.
  • Am Bündnis beteiligte Organisationen und namhafte Einzelpersonen sollten sich danach positiv dazu äußern. So können wir die Richtung der Diskussion anfangs maßgeblich mit beeinflussen.
  • Das Projekt muss im Vorfeld auch mit den linken Gruppen der Stadt diskutiert werden. Dazu könnte zu einem Diskussionsabend eingeladen werden, an dem sich das Bündnis vorstellt. Außerdem könnten wir einen Rundbrief herausgeben, der über den aktuellen Stand und Presseecho informiert und an einen breiten Verteiler linker Gruppen verschickt wird.
  • Die OSI-Gruppe hat einen Artikel entworfen, der in indymedia gepostet werden soll und evtl. in der Interim zur Diskussion erscheint.
  • Die AAB kümmert sich um die Diskussion im linksradikalen Spektrum der Stadt: regionale und überregionale Bündnistreffen innerhalb der nächsten 2-3 Wochen.
  • Das "Stadtforum von unten" organisiert eine Diskussionsrunde zum 1. Mai mit Körting, der AAB und Volker Ratzmann. Möglicher Ort: Bethanien.
  • Alle Gruppen sind aufgefordert, sich bis zum nächsten Treffen ein Motto zu überlegen. Bisherige Ideen ("Politischer 1. Mai. Zeit für Alternativen!" oder "1. Mai. Bullenfrei!") stießen bislang auf geringe Zustimmung.

5) Programm

  • Am Freitag, den 1. Februar 2002 trifft sich die Programmgruppe (bislang Katja, Anne, Peter, Michael, Sascha) um 17:00 Uhr, in der Graefestr. 14, um einen konkreten Programmablauf zu erstellen und die damit verbundenen technischen Fragen zu klären. Weitere TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen!!!
  • Alle Verantwortlichen für Themenblöcke bzw. Kulturprogramm sollen kurze Beschreibungen des Projekts (Oberthema, Ausrichtung, Titel, Art der Präsentation) bis zum 28. Januar an Katja.Grote@web.de mailen.
  • Die Demo der AAB wird voraussichtlich am 1. Mai um 17:30 Uhr am Oranienplatz starten und über Mitte nach Kreuzberg zurück laufen. Für den 30. April ist ein Konzert in Kreuzberg geplant.

Nächstes Treffen im Plenum am Montag, den 4. Februar 2002, um 18:30 Uhr in der Kneipe "Stammtisch", Dieffenbachstr. 58a.

Infotelefone

Aktuelle Infos zum Naziaufmarsch in Berlin gibt es unter folgenden Telefonnummern:

0177 - 477 03 86
030 - 44 34 1001

Infotelefone der unabhängigen Antifa

030 - 275 60 756
Antifa-Infotelefon der AAB

EA Berlin

Tel. 030 - 69 222 22
Meldet Euch beim Ermittlungsausschuss, wenn Ihr verhaftet wurdet oder Verhaftungen mitbekommen habt. Der EA ist vom 30.4. bis zum 2.5. erreichbar.

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