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6 Termine

Mi, 26. Juli 2017

19:00
Schokoladen: Konzert

"The Dead President" (161 Skacore aus Moskau) und "The Inserts" (Punk aus Berlin)

Musik
19:00
Baiz: A-Laden Experience

"Energiewände"
Wie die Verantwortlichen den Planeten vor die Wand fahren. Als die Anti-Atom-Bewegung vor Jahrzehnten antrat, den voraussehbaren verbrecherischen Wahnsinn zu stoppen, wurde sie als hinterwäldlerisch, antimodern und sogar terroristisch diffamiert und behandelt. Hochkarätige Wissenschaftler warnten schon damals vor den absehbaren Folgen des Atomstaats. Megaenergiekonzerne konnten quasi Geld drucken und Solar- und Windkraftpropagandist*inn*en wurden als Narren verlacht. Doch die Narren blieben im Recht. Nur eine dezentrale ökologische Energieerzeugung kann die Probleme lösen. Gewollt ist das nicht – die Option auf die atomare Bewaffnung soll erhalten bleiben.

Diskussion/Vortrag
20:00
Meuterei: Lesung

Lesung verschiedener Texte zur "Bewegung 2.Juni" anlässlich des 50. Jahrestages zum Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967. Soli für die anarchistische Bibliothek 'Kalabalik' (Reiche 63a).

Lesung
20:00
K-fetisch: Heftvorstellung

"Wir sind Russen, Gott ist mit uns", so geht eine russische Militärhymne. Im maroden Russland ahndet man nach irgendeiner nationalen Idee, um nach außen hin handlungsfähiger zu werden, sich von der Knechtschaft durch fremde Mächte zu befreien und endlich einen eigenen zivilisatorischen Weg zu gehen. Die Annexion der Krim sei die Wiederaneignung des für orthodoxe ChristInnen heiligen Bodens, die Militäroperation in Syrien – gar der heilige Krieg gegen das Böse schlechthin; man auferlegt sich innenpolitisch "geistige Fesseln", was so viel heißen soll, dass kaum ein repressiver, reaktionärer Gesetzesvorschlag ohne eine wie auch immer geartete Bezugnahme auf höhere, religiöse Werte auskommt. Da kommt die Russische Orthodoxe Kirche mit ihrer tausendjähriger Geschichte auf ihre Kosten und darf sich als staatlich genehmigtes Monopol für höhere Werte inszenieren.
Doch der Schein trügt. Es ist die Schwäche, die verzweifelt nach Bindung sucht. In der postsowjetischen Postmoderne muss man sich zwischen Fundamentalismus und Nihilismus nicht entscheiden; nicht gläubige Individuen inszenieren sich als gläubige Nation in einem säkularen Staat. Die Religion ist im heutigen Russland ein umkämpftes Gebiet, doch es geht nicht mehr um sie.
Die neue Ausgabe des Grossen Thiers möchte zu einer Religionskritik beitragen, die notwendigerweise die Kritik des irdischen Jammertals und keine "idealistische Hermeneutik" sein soll.

Diskussion/Vortrag
21:00
X-B-Liebig: Experimental Konzert

"Yara Mekawei" (Egypt), "Basar Ünder" (Turkey), "Ahmetan Gökçeer" (Turkey), "C-drík" (Belgium/Congo). Experimental electronic sounds from the world, organized by Syrphe and XB-Liebig. Eintritt: Spende.

Musik
21:00
KuBiZ: Video-Kino

"El Olivo" (Spielfilm, Spanien 2016, R: Iciar Bollain) - Für Ramón und seine Enkelin Alma ist der 2000 Jahre alte Olivenbaum mit seinem "Monstergesicht" der liebste Ort. Doch sein Sohn verkauft den Baum an einen deutschen Konzern. Seitdem spricht Ramón kein Wort mehr. Auch Jahre später hält er an seinem Schwur fest. Alma ist inzwischen erwachsen und fühlt das Leid ihres Großvaters mit. Sie beschließt, den Baum, der mittlerweile als "Symbol für Nachhaltigkeit" in der Vorhalle eines Düsseldorfer Energiekonzerns steht, zurückzuholen. Mit ihrem Onkel Alcachofa, ihrem Kumpel Rafa und einem "geliehenen" Schwertransporter macht sie sich auf den Weg. Sie hat weder einen Plan noch Ressourcen, aber man sieht ihr an, dass sie platzen würde, würde sie nicht irgendetwas unternehmen. Damit hebt sie sich ab von einer Familie, sprich Gesellschaft, die aufgegeben hat.
"El Olivo" ist geradlinig erzählt, sehr berührend, und das verpeilte Trio ist oft auch ziemlich lustig. Beiläufig und klug verhandeln Regisseurin Icíar Bollaín und Drehbuchautor Paul Laverty ("Ich, Daniel Blake") dabei die Verwüstung, die die Schockwellen von Boom, Krise und Austeritätspolitik in Spanien hinterlassen haben.

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