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7 Termine   (1 Tag)

Dienstag, 01.05.2007
09.30 Uhr Keith- Ecke Kleiststr.: 1. Mai-Demo
Anarchosyndikalistischer Block auf der Gewerkschaftsdemo. Auch in diesem Jahr wird die FAU Berlin am ersten Mai auf die Straße gehen und die Fahne für eine selbsbestimmte, revolutionäre Gewerkschaftsbewegung hochhalten. Die FAU Berlin mobilisiert zum einen zu einem Block auf der traditionellen Gewerkschaftsdemo und zum anderen beteiligt sie sich an der Mayday-Parade. Bei beiden Demonstrationen wird sie zudem mit Infoständen präsent sein. Wir sehen uns bei den schwarz-roten Fahnen!
14.00 Uhr Lausitzer Platz (Kreuzberg): Mayday 2007
"Hol dir dein Leben zurück!" Die seit 2001 europaweit stattfindende Mayday-Parade gegen prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse findet auch in diesem Jahr wieder in Berlin statt. Unter dem Motto "Hol dir dein Leben zurück! Solidarität statt Prekarität!" geht es darum, gemeinsam zu zeigen, dass sich nicht nur die prekären Verhältnisse ausbreiten sondern auch die Kämpfe dagegen. Wir erinnern daran, dass der 1. Mai neben einem Kampftag auch ein Feiertag ist, ein Feiertag für den Einfallsreichtum der Ausgebeuteten und für ihre Erfolge gegen Staat und Kapital. Sorgen wir dafür, dass es wieder was zu feiern gibt - auch in Berlin. Auftaktkonzert mit Bernadette La Hengst, Rhythm King And Her Friends. Infos...
17.00 Uhr Lausitzer Platz (Kreuzberg): Revolutionärer 1. Mai
Ab 17.00 Uhr gibt es zum Auftakt der 1.-Mai-Demo Bühnenprogramm mit Bands, Infos und weiteren kulturellen Beiträgen. Um 18.00 Uhr startet die Demo. Infos...
18.00 Uhr FAU-Lokal: 1.-Mai-Lounge
Ab 18.00 Uhr öffnet das FAU-Lokal seine Tür zur 1.-Mai-Lounge für Mitglieder, Sympathisanten und Freunde. Wer also sich und seinen Füßen einen kleinen Pit-Stop gönnen möchte oder den ersten Mai in schwarz-roter Gemütlichkeit abschließen möchte, ist herzlich willkommem.
20.00 Uhr Groni50 (Wedding): Film und Vokü
"Shoah" (F 1985, 8 Teile, 540 Min.) - Dokumentation über das Erinnern an den Holocaust. Regisseur Lanzmann reiste 11 Jahre lang - von 1974 bis 1985 - durch Europa, in erster Linie durch Polen, um Zeitzeugen zu befragen. Das zentrale Thema der Befragungen sind die Konzentrations- und Vernichtungslager. Lanzmann stellt die Zeugen in den Interviews auf eine harte Probe: Er lässt sie ununterbrochen filmen, auch wenn sie die Fassung verlieren, weil sie die grausame Erinnerung nicht mehr ertragen können. Neben den Opfern, die den Holocaust überlebt haben, lässt Lanzmann auch Täter zu Wort kommen. Shoah ragt aus der Masse der Holocaust-Dokumentationen heraus: Die Art der Auseinandersetzung, die der Film vom Zuschauer fordert, ist äußerst schmerzhaft - der Zuschauer wird so sehr in die Augenzeugenberichte hereingezogen, dass er selbst ein Teil der Geschichte zu sein glaubt. Ein Gefühl der unmittelbaren Teilhabe hervorzurufen, das ist das Anliegen des Films. Die Fragen, die der Regisseur stellt, oft zu kleinen Details, sind nicht von vornherein mit Urteilen belegt, so dass man zum Teil ein ganz neues, näheres Bild des Grauens vermittelt bekommt.
Ab 20.00 Uhr Essen, ab 21.00 Uhr Film.
21.00 Uhr Bödiker 9: Film
"We feed the World - Essen global". Ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestle International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt. Erwin Wagenhofer hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.
21.00 Uhr Sama-Café: Hacker's Lounge
"Digitale Revolution". Sind Computer ein Hindernis oder Wegbereiter im Informationszeitalter? Dazu ein paar subversive Filmchen aus der Hausbesetzerszene. Drumherum entspannte Musike zum Träumen und Genießen.
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