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Defend Rigaer94 with Teeth and Claw – Demo 17.6

*english below*

Am 17ten und 18ten Juni wollen der so genannte Eigentümer begleitet von der so genannten Hausverwaltung, einer Brandschutzexpertin und Cops wiedereinmal in die Rigaer94 einfallen, unter dem Deckmantel des Brandschutzes.

Für uns als Interkiezionale ist das ein eindeutiger Angriff auf selbstorganisierte und politisch aktive Strukturen.
Gerade zu Zeiten steigender sozialer Spannungen in der Stadt, in denen Menschen in Parks sich der staatlichen Kontrolle entgegenstellen, sich zu tausenden auf Demos gegen Gentrifizierung und hohe Mieten einfinden, gegen Angriffe der Cops auf Demos kämpfen, sind Orte wie die Rigaer94 an denen eine radikale Szene in der Stadt ansprechbar und antreffbar ist, wichtiger denn je.

Das ist es was mit der staatlichen Strategie zerstört werden soll. Die Verbindung zwischen radikalen Ideen und der Gesellschaft. Indem sie Profite, politische Macht und Dominanz zur Priorität machen, nehmen die an der Macht öffentlichen Raum, Orte der Konfrontation, des Experimentierens, der Selbstorganisation, der Radikalität weg.

Die Massenmedien sprechen wieder einmal von „einem der letzten Symbole der radikalen Szene Berlins“. Für uns ist die Rigaer94 nicht ein Symbol oder eine vage Idee. Es ist das Haus unserer Freund*innen und Gefährt*innen, Heimat der Keimzelle und Kadterschmiede, sowie ein Treffpunkt verschiedener Kollektive. Die Rigaer94 ist ein politischer Ort, der seit Jahren nicht vor lokalen und internationalen Kämpfen gescheut hat. Ein Ort an dem Ideen von Freiheit zuwider jeder Form von Autorität und Unterdrückung kultiviert und ohne kompromisse in die Praxis umgesetzt werden.
Darum wollen sie sie zerstören und darum werden wir sie verteidigen.

Wir sagen all denen in Machtpositionen, wenn ihr denkt uns durch das nehmen unserer Räume zu annihilieren, liegt ihr leider falsch. Wir werden euch nicht ruhig schlafen lassen. Ihr werdet uns nur entschlossener und schlechter gelaunt wiederfinden. Wir können es euch noch einmal entgegenschreien damit es keine Missverständnisse gibt: Wir begrüßen die Radikalität der Rigaer94 und werden sie mit Zähnen und Klauen verteidigen!

Desshalb rufen wir im Falle einer Invasion am 17ten zu einer starken und offensiven Demo um 20Uhr vom Boxhagener Platz auf.

Zeigen wir unsere Solidarität durch die Fortführung der Kämpfe die die Rigaer94 schon begonnen hat! Führen wir unsere kollektive Erfahrung zusammen und nehmen einen gemeinsamen Schritt zum Angriff auf die Stadt der Reichen!

Für die Rigaer94, Køpi Wagenplatz, Potse! FÜr die Liebig34, Meuterei, das Syndikat! Für alle bedrohten und geräumten emanzipatorischen Projekte!
Für uns , für die die vor uns kämpften und für alle die an unserer Seite kämpfen!
Für eine Stadt von unten ! Für das Leben!

Interkiezionale

*english*
On the 17th and 18th of June the so-called owner accompanied with the so-called Hausverwaltung, a fire security expert and cops will invade Rigaer94 using once again the excuse of fire security.

For us, as Interkiezionale, it’s clearly an attack on a self-organised and political active structure. While the social tensions in the city are rising, with people confronting the state-control in parks, demonstrating in thousands against gentrification and high rents, fighting back against cop attacks in demonstrations, places as Rigaer94 where the radical scene in Berlin can be adressed and reached are more necessary than ever.

And this is what the state strategy is trying to destroy. The connection between radical ideas and society. Putting profit and political dominance as their priority, those in power are taking away common spaces, places of confrontation, experimentation, self-organization, radicality.

The mainstream media speak yet again for „one of the last symbols of the radical scene of Berlin“. For us Rigaer94 is not a symbol, or some vague idea. It is the house of our comrades and friends, the hosting place of Keimzelle and Kadterschiede, the meeting point of different collectives. Rigaer94 is a political place, which for years now has never shied away from local and international struggles. A place where ideas of freedom against all forms of authority and oppression are cultivated and put into practice without compromise. This is why they want to destroy it and this is why we will defend it.

We would like to say to all those in power that if your hope is to annihilate us by taking away our spaces, you are sadly mistaken. We will not let you sleep soundly. You will only have us more determined and pissed off.
We shout it loudly so that there are no misunderstandings: we embrace the radicality of Rigaer94 and we will defend with tooth and claw !

That’s why in case of the invasion on the June the 17th we call the same day a powerfull and offensive demo at Boxhagener platz at 20.00.

Let’s show our solidarity by continuing the fight that Rigaer94 has already started! With collective experiences let’s take the step all together and attack the city of the rich!

For Rigaer94, Køpi Wagenplatz, Potse! For Liebig34, Meuterei, Syndikat! For all the threatened and evicted projects!

For us, for those who fought before us and those with whom we’ll fight!

For a city from below! For life!

Interkiezionale

koepibleibt
Alle zusammen gegen jede Räumung

Kundgebung gegen die Räumungsverhandlung des Køpi Wagenplatz

Zu Hause bedeutet nicht unbedingt vier Wände, und Freiräume kommen manchmal auf Rädern daher.

Der Køpi Wagenplatz ist Synonym für den Versuch eines autonomen und selbstbestimmten Lebens, für eine deutlich sichbare Antwort auf die dominante Kultur des Eigentums, wo Türen der Gemeinschaft, der Nachbarschaft und Solidarität den Zutritt verwehren.

Am 10. Juni wird der Räumungsprozess gegen diesen Teil unserer Infrastruktur stattfinden. Die “legale” Daseinsberechtigung dieses selbstorganisierten Projektes wird, genau wie die zahlreicher anderer Häuser in Berlin, von Leuten bestimmt, die nur eines im Sinn haben: den Interessen des Kapitals, der Hausbesitzer und Immobilienkonzerne zu dienen. Unsere Position ist es, klar zu stellen, dass wir nicht nur jedes bedrohte Projekt verteidigen werden, sondern auch für die Selbstbestimmung unserer Leben stehen. Wir erkennen nicht ihre Institutionen an, aber wir werden da sein, wenn Entscheidungen ohne uns über uns gefällt werden.

Deswegen rufen wir zu einer Demonstration am 10. Juni um 11 Uhr vor dem Gericht in der Turmstraße 91 auf.

Wir wollen Staat und Kapital zeigen, dass wir gegen jede Bedrohung und gegen ihre Institutionen zustammenstehen.

Lasst uns die Straße blockieren und laut sein! Gemeinsam schaffen wir kollektive Momente gegen die uns auferzwungene Realität.

Solidarität ist unsere Waffe!

Für ein selbstorganisiertes Leben, für eine Stadt von unten!

Solidarität mit dem Køpi Wagenplatz!

interkiezionale

 

ENG:
Manifestation against the eviction process of Køpi Wagenplatz

A home doesn’t always need four brick walls, and freiräume sometimes come on wheels. 

Køpi wagenplatz is synonymous with a way of life that attempts to exist autonomously and self determinedly, offering a clear and visible answer to a dominant culture of property as status that shuts its front door on community, neighbourhood and solidarity.

On the 10th of June the trial against this structure will take place.  The "legal" existence of this self-organized project, as various other houses in Berlin, is being decided from people who have only one priority: to serve the interest of the capital, the landlords, the real estate companies. Our position is to make clear that not only we'll defend every threathened project but we stand for the self determination of our existence and our life. We do not recognize their institutions but we want to be present to every decision that is taken for us, without us. 

Thats why we call for a manifestation in front of the court on the 10.6 at 11.00 at Turmstrasse 91.

In order to show to state and capital that we stand together in every threat and against their institutions.

Let's block the street and be loud! Together we build collective moments against the reality they impose on us!

Solidarity is our weapon!

For a self-organised way of living, for a city from below!

Solidarity with Køpi Wagenplatz

Luxusloft und BioSupermarkt statt Bauwagen und Feuertonne?

Der KÖPI Wagenplatz Köpenicker Straße 133-136 ist bedroht!

Wir die Bewohner*innen der Køpi fühlen uns bedroht. Bedroht durch den Wandel den unsere Nachbarschaft durchmacht, bedroht durch die Pläne der Stadt und Investoren, bedroht von den Ideen unseres Eigentümers Siegfried Nehls.

Das Wohn- und Kulturprojekt Køpi137 befindet sich in Berlin Mitte, in der ehemaligen Nördlichen Luisenstadt. Die Gegend ist begehrt bei Spekulanten, denn die innerstädtische Lage und das alte ostdeutsche Industrieflair bieten viel Platz für sinnlose und kalte Großprojekte im Zentrum und an der Spree. Vor fast 26 Jahren, kurz nach der Wende, wurde hier jedoch ein Platz geschaffen, der mehr sein sollte als eine Geldquelle für Reiche. Ein Platz in dem Ideen und Wünsche der Nutzer*innen selbst entscheidend waren und die Zugänglichkeit für viele erlaubt war. In dem Projekte selbstverwaltet und unkommerziell betrieben wurden. So ist bis heute!

Das autonome Projekt bietet neben Sport- und Kulturangeboten aber auch rund 70 Menschen ein Dach über dem Kopf. Rund ein Drittel davon lebt auf dem dazugehörigen Wagenplatz. Die heterogene Gruppe eint, dass sie frei von „Haus-Carport-Vorgarten“-Vorstellungen ihr Leben lieber in Bauwägen verbringen – kollektiv und selbstbestimmt. Dieses alternative Modell ist jedoch in einer Stadt, in der Mehrwert, Kontostand und Leistung wichtiger sind als Lebensqualität, solidarisches Miteinander und Fürsorge, ein Auslaufmodell. Es soll den Hirngespinsten weniger weichen. Doch wir finden, dass alle das Recht haben auf einen Raum um ihr Träume zu leben – und dieser Raum überall sein darf!

Mehr Infos hier

SELF-ORGANISATION AGAINST THE VIRUS OF CONTROL

WHY WE CAN'T STOP THE STRUGGLE DURING COVID TIME

This is a call for all groups, collectives and individuals within the anti-capitalist and anti-authoritarian Berlin city scene.

THE VIRUS IS HERE AND WE ARE HERE TOO!

We are extremely aware of the existence and seriousness of this virus and its consequences on our health, social, economic and political lives. The Covid 19 crisis is the most representative product of capitalism in 2020 and will feature more and more in our lives. Facing the global destabilization caused by the pandemic, we decide not to follow either the denialist -conspiracy theorist and populist perspective of theoretical shortcuts on the origin of the virus, or the institutional perspective that resolves the issue exclusively from a health-security point of view.

Neither of these perspectives calls into question the system that has created the conditions thatfavour the birth and spread of the virus.Our perspective focuses on the radical questioning of the neo-liberal system and tries to propose and construct strategies that can provide ananswer to the social crisis without legitimising the system itself.

From our point of view, the only possible answer is self-organisation and experiences of autonomy, as well as a radical reflection on ecologism.That is why there is an urgent need to organise eachother!

This call aims to be the first draft of a collective and collaborative manifesto; it is a reflection of the impact of the pandemic and the measures that nation states are implementing in order to control the health crisis and us as people.

This call is a starting point for a collective debate in the antagonistic Berlin scene, in order to find ways and opportunities to remain active and take a visible stand in the current crisis. It wants to be an input to analyse the mistakes that collective and social spaces have made, the problems that have arisen and the strategies developed to remain active. It is a call to reaffirm the need to build alternative and radical spaces of analysis, information and sociality.

Who wants to return to normality -a normality of exploitation and inequality which is the main cause of the health and social collapse weare experiencing?

While economic profits continue to keep the lives of the few privileged unchanged, it is fundamental as never before to improve and multiply the anti-authoritarian and libertarian voices, experiences and projects.

We recognize not only 'risk groups' but also 'vulnerable groups' -such as prisoners, refugees, migrants, women who are victims of domestic or other forms of violence, people receiving psychiatric treatment, people with psychological concerns/disorders, the homeless, illegal and precarious workers, people under the threat of eviction etc. Due to state restrictions aiming only to limit the spread of the virus and considering just the sanitary solution to the emergency, all these people are leftalone, repressed and forgotten, thus worsening a social condition that even before Covid was already tragic.

As activists, we want to avoid a charity-based approach. We consider our participation in this situation as a political act, in terms of creatingmoments of connection, reinforcing our network and building up new ones with vulnerable groups. We want to use this call as a tool to organize ourselves against the virus of control.

We have to build and experience together the conditions in which it becomes possible to not wait and demand a response from the institutions to resolve a social issue. To expect a concrete and reliable solution from those who created the problem is an insane paradox.This is why we reiterate that the only possible solution lies in our hands, in our intelligence, in our creativity, in the capacity we will have, as individuals, to mix and network. The answers, concrete and reliable, will come from this diffuse and decentralized brain of small experiences, projects, studies and researches that, connecting eachother with the strength of solidarity, practice in the here and now an autonomous and independent path that delegitimizes, and frees itself from any institutional authority. As we know, this system cannot be reformed, it must be destroyed. And now, more than ever, is the time to put another grain of sand into the gears of its mechanisms.

Beyond the political analysis, we want to make a first concrete step as soon as possible: the launch of a call-for-action that can bring together all the collectives, groups, house projects and individuals present in the city.Moreover, as a starting point, we have some practical proposals in order to keep living our city as a place of experimentation of practices able to handle the conflict ina self-organised context:

*KEEP OUR FREE SPACES OPEN AND ACTIVE as meeting places and info-points, make them as much open, safe and alive as possible by breaking the mechanism of social isolation, while respecting our individual needs and taking care of each other;

*SELF-MANAGEMENT OF SPACES AND BODIES choosing together how to create situations where everyone can feel comfortable and welcome;

*FACILITATE ACCESS to our free spaces for vulnerable groups;

*DEVELOPING AND EMPOWERING SELF-ORGANIZED PROJECTS in order to break our daily dependence on state services, such as urban and guerrilla gardening, free redistribution of recycled food and goods, libertarian schools etc.;

*KEEP DOING OUR VOKÜS to create moments for sharing contacts, information, political experiences, to defend our spaces together from state repression, and not just for eating;

*OPENING OUR PLACES TO OTHER GROUPS who are in need of money, cooking together, building practices of solidarity;

*INCREASE THE USE OF ALTERNATIVE COMMUNICATION TOOLS. Kiez Radio, RadioA, Indymedia, Stressfaktor etc.;

*ORGANISING POLITICAL TRAINING IN YOUR GROUP. Each group or project can organise its own internal political self-training. Study and debate together about past and present historical experiences and political theories, in order to apply them to today's world on a general scale. In the current historical phase, only the reappropriation of certain theories and practices can help us to have a radical revolutionary perspective;

*ORGANIZE AND MEET EACH OTHER ON THE STREETS to be politically active and to break isolation;

*MAP ALL THE OPEN PLACES/EVENTS/VOKÜS and make them visible: communicate them via existing and new channels, if you think it's appropriate.We invite everyone to subscribe to the call for action by sending an email to: againstthevirusofcontrol@riseup.net

LET'S STAY ACTIVE. LET'S STAY CONNECTED. LET'S STAY SELF-ORGANIZED. LET'S RESIST!

(Call from the group "Against the virus of control")

 Spendenaufruf 2.0: Linke Strukturen erhalten – spenden statt feiern RELOADED

Call for donation: englisch version

Solidarity

Komische Zeiten erfordern solidarische Maßnahmen

Auch nach 8 Monaten pandemischer Zurückhaltung gibt es noch keinen Grund zum maskenfreien durchatmen. Abstände, Schließungen, Verbote und Gebote allerorts und auch weiterhin kein Ende in Sicht. Durch den zweiten Lockdown sehen wir erneut die Gefahr, dass sich viele Projekte nicht aus eigener Kraft finanzieren können. Dewegen wollen wir hiermit erneut aufrufen, diesen Projekten in den Lockdownzeiten beizustehen und mitzuhelfen, um gemeinschaftlich die Pandemie zu überstehen.

Also, back to March 2020

An alle Projekte, die wegen der Corona-Einschränkungen ihre Arbeit nicht fortsetzen können, meldet euch bei uns und schreibt kurz, inwiefern euch die Corona-Beschränkungen betreffen und wieviel Kohle ihr circa braucht um die dadurch entstandenen Lücken zu füllen.

An alle anderen: Bitte erweist euch wieder so solidarisch, wie schon im Frühjahr und lasst unsere Projekte nicht hängen.

Wie ihr Spenden könnt, wie wir das Verteilen und alle anderen Fragen zur Spendenaktion findet ihr unten im Spendenaufruf. Oder ihr schreibt uns ne Mail...

Spendenaufruf

Was in letzter Zeit passiert, brauchen wir ja an dieser Stelle niemandem mehr zu erzählen. Egal, wie wir uns dabei zu den immer weitreichenderen Einschränkungen unserer persönlichen Freiheiten zur Pandemiebekämpfung positionieren, die Auswirkungen auf das soziale Leben, für viele prekär Beschäftigte, für obdachlose Menschen oder für Menschen ohne Aufenthaltsstatus ist gravierend.

Besonders betroffen sind dabei auch viele linke Strukturen, die weiterhin feste Kosten für Räume zu tragen haben ohne dass dafür z.B. vom Staat Kohle beantragt werden kann oder will.

Dies sind aber Räume, die die Infrastruktur unserer geliebten linksradikalen Szene bilden, sei es, dass wir dort Infos erhalten und politische Debatten führen konnten, dass dort Menschen sichere Räume nutzen können, dass auch Menschen mit wenig Kohle ne warme Mahlzeit bekommen können oder dass wir über Solipartys Knete für wichtige politische Arbeit abgreifen können.

Deswegen ist es wichtig, dass unsere Strukturen auch über die aktuelle Situation heraus erhalten bleiben.

Da ja alle gerade weniger feiern gehen, aber in der Nach-Corona Ära wieder am Start sein wollen, wäre es deshalb spitze, wenn ihr mit dem sonstigen Feierbudget einfach Lieblingsprojekte rettet! Und genau dafür haben wir ein Spendenkonto eingerichtet.

Wichtig ist uns, dass nicht jeder Laden und jedes Projekt auf sich gestellt gucken muss, wie er die Zeit überbrückt, sondern dass wir in diesen Zeiten gemeinsam und solidarisch für unsere Strukturen einstehen!

Wer kann denn da Geld bekommen?

Wir möchten im Besonderen Orte und Gruppen unterstützen, die aufgrund ihrer Struktur, der Art ihrer Arbeit oder anderer Gründe nicht oder nur schwierig an andere Gelder kommen können.

Selbstverständlich ist für uns, dass keine kommerziellen Interessen verfolgt werden, wobei wir das Bezahlen von Mitarbeitenden nicht als kommerzielles Interesse verstehen. Der Ort sollte kollektiv betrieben, und sich politisch links verstehen, dass bedeutet sich für eine emanzipatorische und antikapitalistische Politik einsetzen. Das sind v.a. die Orte die auch regelmäßig im Stressfaktor zu finden sind.

Orte, welche diese Kriterien erfüllen, können uns gerne eine Mail schreiben, in der kurz beschrieben wird, welche Arbeit geleistet wird und welche Mittel in etwa für den Weiterbetrieb benötigt werden.

Bitte schreibt eine Mail an stressfaktor@squat.net mit dem Betreff: Covid-Soli

Gerne könnt Ihr uns verschlüsselt schreiben, den Schlüssel findet ihr unter: https://stressfaktor.squat.net/contact/internet

Wir würden da gerne Geld geben, wo machen wir das?

Da ja aktuell kaum noch Zugang zu Soli-Spendenbüchsen möglich ist, müssen wir in diesem Fall tatsächlich auf die Überweisung zurückgreifen. Wir würden uns freuen, wenn Menschen, die gerade noch ein wenig Kohle über haben, hier nicht nur einmal überweisen, sondern tatsächlich für die Zeit des Stillstands die Läden regelmäßig unterstützen.

Aktuell könnt Ihr über folgende Wege Spenden an uns überweisen:

Banküberweisung:

Empfänger Stressfaktor

IBAN: DE50 1001 0010 0636 9291 03

Betreff: Covid-Soli

Und wie wird das Geld dann verteilt?

Wir werden das Geld je nach Bedarf auf die Projekte verteilen, die sich bei uns melden. Je höher die Kosten die ein Projekt zu stemmen hat, desto mehr werden wir versuchen, das Projekt zu unterstützen. Zur Transparenz werden wir regelmäßig die aktuelle Spendenmenge und die Anzahl der unterstützten Projekte veröffentlichen. Welche Projekte genau von uns unterstützt werden, können wir, um die beteiligten Projekte nicht zu gefährden, nicht öffentlich machen.

Zu guter Letzt

Da ja derzeit auch der Stressfaktor nicht mehr so ausgiebig genutzt wird, bitte teilt die Aktion über alle Kanäle, die zur Verfügung stehen. Lasst uns das gemeinsam wuppen, solidarisch!

Euer Stressfaktor

Urgent doomsday news

Aufgrund der Coronacalypse finden viele Veranstaltungen nicht statt. Wir bitten um Verständnis dafür, dass in diesen unsteten Zeiten auch mal Termine nicht rechtzeitig aktualisiert oder als „cancelled“ markiert werden könnten.
Wir vertrauen darauf, dass ihr euch gut überlegt ob ein persönliches Treffen oder eine Veranstaltung wirklich notwendig ist in Anbetracht der Risiken für uns alle.

Passt aufeinander auf und seid solidarisch.
Lasst uns gemeinsam und kreativ daran arbeiten unseren Widerstand auch in Zeiten von Notstandsgesetzen nicht verstummen zulassen.

In eigener Sache

Wir mal wieder. Hallö.

Wir wollten alle Menschen, die unsere Seite nutzen gerne nochmal auf die Tags hinweisen, die wir im Onlineformular für die Terminerstellung anbieten. Die sind nicht nur nützlich, sondern an vielen Stellen auch wichtig.

Wenn Tags wie barrierearm, barrierefrei, rauchfrei und kinderfreundlich benutzt werden, können Menschen, die darauf angewiesen sind, viel leichter Veranstaltungen finden. Nur noch unter "Alle Termine" den entsprechenden Tag anwählen und der Stressi zeigt alle entsprechend getaggden Veranstaltungen. So einfach und doch so gut. 

Also, an alle die hier wat reinstellen: Nutzen!

Und was natürlich immer bleibt: (Haus)projekte verteidigen, subversiv aktiv bleiben, querstellen, aufbegehren. Für den Erhalt von L34, Meuterei, Syndikat, Potse und Drugstore, Friedel54, R94 und alle anderen Orte.

Das wars schon wieder. AntiMoin gesagt

coronacalypse

Liebe Stressfaktor Nutzer*innen,

Juppie, wir haben eine neue Seite. Die werden wir auch kontinuierlich weiterentwickeln, aber es gibt auf jeden Fall schon jetzt ziemlich prima neue Sachen.

1. Der Kalender ist wieder farbig. Je nach Menge der Termine. Hört sich nach nüscht an, war aber ne Heidenarbeit und uns allen sehr wichtig und deswegen danke an alle, die das ermöglicht haben

2. Jeder Termin hat jetzt - neben dem Eintrag in der der Liste - auch noch ne eigene Seite. Einfach auf die blaue Überschrift klicken und ihr kommt zur ausführlichen Terminebeschreibung. Damit könnt ihr die Sachen voll crass gut sharen und so. 2020! Außerdem könnt ihr jetzt auch gerne längere Texte eintragen. Auch wenn in der Terminliste nur ne Zusammenfassung erscheint, der revolutionäre Rest ist auch noch online, wuha.

3. Essen und so, da haben wir jetzt die Wahnsinnsfunktion, dass ihr auf der Terminseite einfach auf den "Essen"-Link geht und voila- tadadaaaa, findet ihr alle Veranstaltungen, die euch Essen anbieten, also auch Filme, spannende Diskussionen, nette Konzerte etcetera. Essen und Unterhaltung sozusagen, oder, wie der Lateiner es ausdrückt: panem et circenses. Unter Fressfaktor sind auch weiterhin alle regulären Termine drin die lekka Essen für faires Geld anbieten

4. Der Reisestressi. Eins unserer Lieblingsprojekte, mit dem wir die revolutionäre Berliner Subkultur mal in die Republik und darüber hinaus verteilen wollen. Hier sind fröhlich anarchische Sachen drin, zu denen Menschen aus anderen Städten (jep, gibt es) oder gar vom Land wollen, dass wir uns an deren frechen Aktionen oder feinen Festen beteiligen. Wird zum Winter hin wahrscheinlich weniger wichtig, wir Freaks vom Stressi denken aber schon an den Sommer 2020. Also, sagt den Menschen, wo ihr sonstwo kennt, gerne, dass sie Demos, Festivals und Camps mal bei uns vorbeischicken sollen.

5. Die Termine haben jetzt neben dem Ort auch noch die Info zu der Gruppe, die das veranstaltet. Oft sind das die gleichen, aber wenn die Friedel im Exil mal im K-Fetisch n Essen macht, dann könnt ihr das sehen.


Es bleibt, dass auch dieses Projekt mit euch lebt und ohne euch fällt, deswegen her mit den Terminen, damit der Stressfaktor auch ein Faktor in unserem Leben bleibt.

Für ein buntes, vielfältiges und unberechenbares Berlin und eine lebendige linke Widerstandskultur!


Gruppen, die regelmäßig Termine bei uns einstellen, beachten bitte die Infos unter

Dies ist die erste Version unser neuen Seite. Es ist noch nicht alles fertig und wir arbeiten an dem weiteren Ausbau.
Einige Funktionen sind deshalb eingeschränkt, andere kommen noch dazu.

Stay rebel, fuck all systems