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Ausländerbehörde Demo

der ausländerbehörde menschenrechte beibringen

Demo 14Uhr 21.05.22 Marktplatz Lutherstadt Wittenberg

 AUFRUF ZUR MOBILISIERUNG GEGEN DIE AUSLÄNDERBEHÖRDE 

Wusstet ihr, dass der deutsche Staat eine besondere Behörde nur dafür finanziert, Migrant*innen das Leben zur Hölle zu machen? 

Ihre Dienstleistungen sind: Demütigung, Prekarisierung, Repression, Isolierung, Angst und Abschiebung.

Ohne Aufenthaltstitel bist du in Deutschland weniger als nichts, deine Chancen Asyl zu bekommen sind gen Null.Warum? Weil die Behörden Deutschlands und Europas Asylsysteme rassistisch und menschenverachtend. 

Beamt*innen dürfen, ohne Wissen über die Lebensrealitäten in den Herkunftländern, über die Zukunft von schutzsuchenden Menschen entscheiden.

Sie haben die Macht über die Leben von so vielen Menschen zu entscheiden. 

Sie handeln nicht im Sinne der Menschenrechte oder der Menschenwürde, sondern eindeutig menschenfeindlich. 

Viel zu viele Asylantrage werden abgelehnt und damit werden Lebensgeschichten  vertuscht, unsichtbar gemacht oder verharmlost.

Wenn dein Asylanträg abgelehnt wird, wirst du illegalisiert, direkt abgeschoben oder offiziell nur geduldet. 

Das heißt konkret, dass du gar keine Rechte hast und den deutschen

Behörden schutzlos ausgeliefert bist. 

In der Praxis bedeutet das:

Kein Recht auf Arbeit 

Kein Recht auf Bildung 

Kein Recht auf eine eigene Wohnung 

Kein Recht auf Gesundheit(sversorgung)

Kein Recht auf Autonomie 

Kein Recht auf Privatshäre

Kein Recht auf Respekt 

Kein Recht auf Würde

Die Konzequenzen für die psychische Gesundheit sind katastrophal.

Wir adressieren die Beamt*innen der Ausländerbehörde, als auch die menschenverachteneden Außenpolitik der EU und klagen euch an. Die Arbeit der Behörden besteht darin, Menschen zu entmenschlichen und zu ernidriegen.Ihr redet über Integration, wir erleben Demütigung und Ausschluss.

Mal verbreitet ihr das Klischee, wir seien faul und wollen nicht arbeiten. Mal wir würden euch arbeit wegnehmen in Bereichen, die in Wirklichkeit unterbesetzt sind. 

Egal ob wir arbeiten oder nicht, wir sind euer Feindbild.

In den allermeisten Fällen verweigert ihr uns einfach die Arbeitserlaubnis. 

Ihr erwartet von uns, dass wir Deutsch lernen, gleichzeitig verhindert ihr uns den Zugang zu Deutschkursen.

Ihr sperrt uns in Wohnheime ein, die total isoliert sind und keinen Raum für Privatsphäre lassen.

Uns ist schon lange klar, wie menschenverachtend, gewaltvoll und rechtswidrig euer Verhalten ist. 

Es ist jetzt dringend an der Zeit, dass es allen klar wird. 

Dieser Skandal darf nicht mehr ignoriert werden! 

Wir müssen der Ausländerbehörde Menschenrechte beibringen!

Deshalb werden wir am 21. Mai 2022 auf die Straße von Lutherstadt Wittenberg gehen. Hört unsere Stimmen! Lasst uns Grenzen für die Ausländerbehörde setzten, nicht für Menschen!

Wir fordern: Arbeitserlaubnis, Bewegungsfreiheit und Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung für alle! Alle zusammen können wir uns gegen diese rassistische Behörde wehren. Mobilisiert euch! 

Wie?

Du bist Arbeitsgeber*in? Stell Geflüchtete ein und setzt dich für eine Arbeitserlaubnis für alle ein! 

Du hast Platz bei dir zu Hause? Bietet diesen Wohnraum einer geflüchteten Person an! 

Du kannst Geld organisieren? Verteilt es an die, die es dringend brauchen!

Du bist auch schockiert und wütend?

Komm zur Demo, werd Teil von der Orga, werd aktiv!   

Together in love and rage
Kongress für die anarcha-queerfeministische Revolte 26.-29. Mai 2022 in der SfE

Liebe Kompliz*innen

Nach dem Versuch den Kongress „Militanter Feminismus“ vor 2 Jahren zu veranstalten und aufreibenden Monaten der Pandemie, wollen wir wieder zusammenkommen und kämpferische Perspektiven erarbeiten. Dazu laden wir vom 26.05.22- 29.05.22 nach Berlin ein.

Selbstorganisierung von Queers und FLINTAs hat Potential für Selbstermächtigung und revolutionäre Perspektiven. Militant agierende anti-patriachale Gruppen werden sichtbarer und reagieren mit Gegengewalt auf Unterdrückung durch das kapitalistischePatriarchat und koloniale Ausbeutung.Gleichzeitig formieren sich antifeministische und autoritäre Kräfte um die Leidenschaften für eine befreite Gesellschaft zu stoppen z.B. durch konservativen Rollback, Verschärfungen von Abtreibungsgesetzen unteranderem in Polen, steigende Zahlen von häuslicher und sexualisierter Gewalt in der Pandemie, Feminizide weltweit, Täter innerhalb „emanzipatorischer“ Strukturen…

Doch feministische Kämpfe und Bewegungen widersetzen sich: Kurdische Frauen kämpfen in Rojava, autonome FLINTA-Gruppen greifen an, in Mexiko City attakieren Feminist*innen Polizeistationen, in weltweiten Bewegungen werden queere und Transstimmen laut und sichtbar.Um nur einige wenige Beispiele zu nennen.Diese Bewegungen bieten Chancen Gesellschaften anders zu denken! Unterschiede zwischen uns wollen wir nicht verschweigen, sondern Brücken schlagen und Potenzial aus verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen schöpfen. Den äußeren Feind anzugreifen, heißt auch Strukturen in uns anzugehen. Sei es weiße Dominanz, ableistische Strukturen, sex/cismen oder Klassismus… Im historischen Bewusstsein revolutionärer Kämpfe wollen wir von emanzipatorischen Bewegungen lernen, von ihren Stärken und ihren Konflikten.  Um bessere Kompliz*innen sein zu können, Unterdrückungsmechanismen zu überwinden und langfristig an einer militanten Persönlichkeit zu arbeiten, in der wir immer wieder mit dem kapitalistischen und kolonialen Patriarchat in uns brechen. Bauen wir internationalistische, solidarische Perspektiven und Netzwerke auf. Werden wir gemeinsam gefährlich.

Der Kongress soll ein offener Raum sein um sich auszuprobieren und zu diskutieren. Wir wollen gemeinsam praktisch und inhaltlich arbeiten um unsere Positionen zu entwickeln. Fragen an denen wir gemeinsam arbeiten wollen: Wie stärken wir Beziehungen untereinander? Wie kann feministische Gegengewalt aussehen? Wie kommen wir in Bewegung? Dazu gibt es Workshops, Podiumsdiskussionen, Diskussionen, Filme, etc. Wir wünschen uns, nicht mit einem Konsumverhalten an die Tage zu gehen, sondern selbst mitzugestalten, solidarisch miteinander an Inhalten zu arbeiten und sich auszutauschen. Der Kongress wird offen für alle gender sein. Vortrag/Workshop haltende Personen sind allerdings FLINTA only (Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary, Trans, A-Gender).

Weitere Infos kommen bald!

English:

TOGETHER IN LOVE AND RAGE
Congress for the anarcha-queerfeminist revolt!

26 – 29 May 2022

Dear accomplices

After the attempt to organize the congress „Militant Feminism“ 2 years ago and after grueling months of pandemic, we want to come together again and work out militant perspectives. For this we invite you to Berlin from 26.05.22- 29.05.22.

Self-organization of queers and FLINTAs has potential for self-empowerment and revolutionary perspectives. Militant anti-patriachal groups are becoming more visible and react with counter-violence to the oppression of capitalist patriarchy and colonial exploitation. At the same time, anti-feminist and authoritarian forces are forming to stop passions for a liberated society e.g. through conservative backlash, the tightening of abortion laws in Poland – amongst other places, the increasing numbers of domestic and sexual violence during the pandemic, feminicides worldwide, and perpetrators within „emancipatory“ structures….

But feminist struggles and movements are resisting: Kurdish women are fighting in Rojava, autonomous FLINTA groups are attacking, in Mexico City feminists are attacking police stations, in worldwide movements queer and trans voices are becoming loud and visible – to name just a few examples. These movements offer opportunities to imagine societies differently! We don’t want to hide differences between us, but  instead to build bridges and draw potential from different perspectives and experiences. Attacking the external enemy also means attacking structures within us. Be it white dominance, able-ist structures, sex/cisms or classism…. In the historical consciousness of revolutionary struggles we want to learn from movements of emancipation, from their strengths and their conflicts.  In order to be better accomplices, to overcome mechanisms of oppression and to work in the long term on a militant personality in which we break again and again with the capitalist and colonial patriarchy that is embedded within us. Let’s build internationalist, solidarity perspectives and networks. Let’s become dangerous together.

The congress should be an open space to try out and discuss. We want to work together practically and substantively to develop our positions. Questions we want to work on together: How do we strengthen relationships with each other? What can feminist counter-violence look like? How do we find momentum? There will be workshops, panel discussions, debates, films, etc.. We don’t want to go into the days with a consumerist attitude, but to participate ourselves, to work on content in solidarity with each other and to exchange ideas. The congress will be open to all gender. Lectures/workshops will be held by FLINTA only (women, lesbians, inter, non-binary, trans, A-gender)

more infos coming soon!

Liebe Stressfaktor Nutzer*innen,

Juppie, wir haben eine neue Seite. Die werden wir auch kontinuierlich weiterentwickeln, aber es gibt auf jeden Fall schon jetzt ziemlich prima neue Sachen.

1. Der Kalender ist wieder farbig. Je nach Menge der Termine. Hört sich nach nüscht an, war aber ne Heidenarbeit und uns allen sehr wichtig und deswegen danke an alle, die das ermöglicht haben

2. Jeder Termin hat jetzt - neben dem Eintrag in der der Liste - auch noch ne eigene Seite. Einfach auf die blaue Überschrift klicken und ihr kommt zur ausführlichen Terminebeschreibung. Damit könnt ihr die Sachen voll crass gut sharen und so. 2021! Außerdem könnt ihr jetzt auch gerne längere Texte eintragen. Auch wenn in der Terminliste nur ne Zusammenfassung erscheint, der revolutionäre Rest ist auch noch online, wuha.

3. Essen und so, da haben wir jetzt die Wahnsinnsfunktion, dass ihr auf der Terminseite einfach auf den "Essen"-Link geht und voila- tadadaaaa, findet ihr alle Veranstaltungen, die euch Essen anbieten, also auch Filme, spannende Diskussionen, nette Konzerte etcetera. Essen und Unterhaltung sozusagen, oder, wie die Lateine*inr es ausdrückt: panem et circenses. Unter Fressfaktor sind auch weiterhin alle regulären Termine drin die lekka Essen für faires Geld anbieten

4. Der Reisestressi. Eins unserer Lieblingsprojekte, mit dem wir die revolutionäre Berliner Subkultur mal in die Republik und darüber hinaus verteilen wollen. Hier sind fröhlich anarchische Sachen drin, zu denen Menschen aus anderen Städten (jep, gibt es) oder gar vom Land wollen, dass wir uns an deren frechen Aktionen oder feinen Festen beteiligen. War in der Pandemie natürlich weniger wichtig, wir Freaks vom Stressi denken aber schon an nachpandemische Zeiten. Also, sagt den Menschen, wo ihr sonstwo kennt, gerne, dass sie Demos, Festivals und Camps mal bei uns vorbeischicken sollen.

5. Die Termine haben jetzt neben dem Ort auch noch die Info zu der Gruppe, die das veranstaltet. Oft sind das die gleichen, aber wenn die Friedel im Exil mal im K-Fetisch n Essen macht, dann könnt ihr das sehen.


Es bleibt, dass auch dieses Projekt mit euch lebt und ohne euch fällt, deswegen her mit den Terminen, damit der Stressfaktor auch ein Faktor in unserem Leben bleibt.

Für ein buntes, vielfältiges und unberechenbares Berlin und eine lebendige linke Widerstandskultur!


Gruppen, die regelmäßig Termine bei uns einstellen, beachten bitte die Infos unter

Stay rebel, fuck all systems

In eigener Sache

Wir mal wieder. Hallö.

Wir wollten alle Menschen, die unsere Seite nutzen gerne nochmal auf die Tags hinweisen, die wir im Onlineformular für die Terminerstellung anbieten. Die sind nicht nur nützlich, sondern an vielen Stellen auch wichtig.

Wenn Tags wie barrierearm, barrierefrei, rauchfrei und kinderfreundlich benutzt werden, können Menschen, die darauf angewiesen sind, viel leichter Veranstaltungen finden. Nur noch unter "Alle Termine" den entsprechenden Tag anwählen und der Stressi zeigt alle entsprechend getaggden Veranstaltungen. So einfach und doch so gut. 

Also, an alle die hier wat reinstellen: Nutzen!

Und was natürlich immer bleibt: (Haus)projekte verteidigen, subversiv aktiv bleiben, querstellen, aufbegehren. Für den Erhalt von L34, Meuterei, Syndikat, Potse und Drugstore, Friedel54, R94 und alle anderen Orte.

Das wars schon wieder. AntiMoin gesagt