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Kiezdemo gegen Gentrifizierung und Verdrängung
SpazierDemo / 11.12. / 13 Uhr

Kiezspaziergang zu Orten von Verdrängung und Widerstand im Südkiez von Friedrichshain

Keine Zukunft für Bürohochhäuser in unseren Kiezen,  Padovicz, Pandion, Trockland und Co. Grenzen setzen

Wir wollen auf unseren Spaziergang durch den Südkiez von Friedrichshain vor allem die zunehmenden Hochhausbauten für Büros thematisieren, die dort entweder gebaut werden oder entstehen wollen. Wir wollen auch die Orte besuchen, die dort verschwinden sollen. Wir wollen Menschen zu Wort kommen lassen, die sich dagegen wehren. 

Startpunkt soll ein Ort der Verdrängung, der Platz vor den Häusern der Hauptstraße 1 an der Rummelsburger Bucht. Sie sind im Besitz der Padovicz-Immobiliengruppe.  Dort haben sich Mieter*innen jahrelang gegen den Abriss und damit die Vernichtung von günstigen Wohnraum gewehrt. Im Anschluss geht es zum von Kündigung bedrohten Kino Zukunft am Ostkreuz, dann durch den Laskerkiez, wo sich Bewohner*innen gegen Immobilienprojekte von Pandion und Co. wehren bis zum Amazon-Tower an der Warschauer Brücke. Auf der Route wollen wir weitere Orte von Verdrängung und Widerstand im Friedrichshain Südkiez besuchen.

Zwangsräumung verhindern
Kundgebung / 08.12. / 16:30

Zwangsräumung von 71-jähriger Mieterin in Reinickendorf verhindern!

Kundgebung BVV Reinickendorf

Mittwoch, 8.12.2021, 16.30-17.30 Uhr
Eichborndamm 215, 13437 Berlin

Vor dem Ernst-Reuter-Saal, dort ist 17 Uhr Bezirksverordnetenversammlung (BVV)
U 8, Rathaus Reinickendorf

Am 10.12. will der Vermieter Thorsten Kobek in Reinickendorf eine Mieterin wegen Eigenbedarf auf die Straße schmeißen. Und das in der 4. Corona-Welle, mitten im Winter, 2 Wochen vor dem sogenannten „Fest der Liebe“ und obwohl die Frau 71 Jahre alt und krank ist. Das ist die „soziale Marktwirtschaft“. Andere nennen das Kind beim Namen: kapitalistische Barbarei.

Die gehört ganz offensichtlich abgeschafft. Aber bis dahin müssen wir um jedes Haus und jede Wohnung kämpfen. Konkret heißt das solidarisch sein mit der bedrohten Mieterin. Deshalb ruft die Gerichtsvollzieherin Schewe an und kommt zur Kundgebung vor der nächsten Bezirksverordnetenversammlung.

Der Bezirksbürgermeister Brockhausen hat im Tagesspiegel verlauten lassen, er sei „bereit zu helfen“. Wir wollen wissen, ob das nur warme Politikerworte sind. 2013 wurde in Reinickendorf die 67-jährige und schwer kranke Rosemarie F. geräumt. 2 Tage nach ihrer Räumung ist sie gestorben. Die Politik hatte auf ganzer Linie versagt. Das vergessen wir nicht!
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Ende der Stressi Spendenaktion

Hallo Alle,

vielen Dank für eure Spenden und eure Unterstützung, linke Strukturen auch über die Pandemie zu erhalten. Gemeinsam konnten wir Projekten helfen, deren Finanzierung pandemiebedingt auf der Kippe stand und alle können auch weiterhin ihre Räume erhalten und ihre politische Arbeit fortführen. Da ja inzwischen vieles wieder möglich ist haben wir beschlossen, die Spendenaktion jetzt zu beenden und hoffen auf einen kämpferischen und wütenden Sommer, in dem wir in Trauer an die Projekte zurückdenken, die uns in letzter Zeit mit Gewalt genommen wurden und in dem wir mit allen Mitteln die verteidigen, die jetzt angegriffen werden.

KØPI und R94 verteidigen, Räume für die Potse erkämpfen, ein besseres Leben ermöglichen, Nazis, Schwurbel und AfD entgegentreten. Keinen Fußbreit für Faschist*innen und Spekulant*innen.

 Spendenaufruf 2.0: Linke Strukturen erhalten – spenden statt feiern RELOADED - aktuell beendet

Call for donation: englisch version

Solidarity

 

Liebe Stressfaktor Nutzer*innen,

Juppie, wir haben eine neue Seite. Die werden wir auch kontinuierlich weiterentwickeln, aber es gibt auf jeden Fall schon jetzt ziemlich prima neue Sachen.

1. Der Kalender ist wieder farbig. Je nach Menge der Termine. Hört sich nach nüscht an, war aber ne Heidenarbeit und uns allen sehr wichtig und deswegen danke an alle, die das ermöglicht haben

2. Jeder Termin hat jetzt - neben dem Eintrag in der der Liste - auch noch ne eigene Seite. Einfach auf die blaue Überschrift klicken und ihr kommt zur ausführlichen Terminebeschreibung. Damit könnt ihr die Sachen voll crass gut sharen und so. 2021! Außerdem könnt ihr jetzt auch gerne längere Texte eintragen. Auch wenn in der Terminliste nur ne Zusammenfassung erscheint, der revolutionäre Rest ist auch noch online, wuha.

3. Essen und so, da haben wir jetzt die Wahnsinnsfunktion, dass ihr auf der Terminseite einfach auf den "Essen"-Link geht und voila- tadadaaaa, findet ihr alle Veranstaltungen, die euch Essen anbieten, also auch Filme, spannende Diskussionen, nette Konzerte etcetera. Essen und Unterhaltung sozusagen, oder, wie die Lateine*inr es ausdrückt: panem et circenses. Unter Fressfaktor sind auch weiterhin alle regulären Termine drin die lekka Essen für faires Geld anbieten

4. Der Reisestressi. Eins unserer Lieblingsprojekte, mit dem wir die revolutionäre Berliner Subkultur mal in die Republik und darüber hinaus verteilen wollen. Hier sind fröhlich anarchische Sachen drin, zu denen Menschen aus anderen Städten (jep, gibt es) oder gar vom Land wollen, dass wir uns an deren frechen Aktionen oder feinen Festen beteiligen. War in der Pandemie natürlich weniger wichtig, wir Freaks vom Stressi denken aber schon an nachpandemische Zeiten. Also, sagt den Menschen, wo ihr sonstwo kennt, gerne, dass sie Demos, Festivals und Camps mal bei uns vorbeischicken sollen.

5. Die Termine haben jetzt neben dem Ort auch noch die Info zu der Gruppe, die das veranstaltet. Oft sind das die gleichen, aber wenn die Friedel im Exil mal im K-Fetisch n Essen macht, dann könnt ihr das sehen.


Es bleibt, dass auch dieses Projekt mit euch lebt und ohne euch fällt, deswegen her mit den Terminen, damit der Stressfaktor auch ein Faktor in unserem Leben bleibt.

Für ein buntes, vielfältiges und unberechenbares Berlin und eine lebendige linke Widerstandskultur!


Gruppen, die regelmäßig Termine bei uns einstellen, beachten bitte die Infos unter

Stay rebel, fuck all systems

In eigener Sache

Wir mal wieder. Hallö.

Wir wollten alle Menschen, die unsere Seite nutzen gerne nochmal auf die Tags hinweisen, die wir im Onlineformular für die Terminerstellung anbieten. Die sind nicht nur nützlich, sondern an vielen Stellen auch wichtig.

Wenn Tags wie barrierearm, barrierefrei, rauchfrei und kinderfreundlich benutzt werden, können Menschen, die darauf angewiesen sind, viel leichter Veranstaltungen finden. Nur noch unter "Alle Termine" den entsprechenden Tag anwählen und der Stressi zeigt alle entsprechend getaggden Veranstaltungen. So einfach und doch so gut. 

Also, an alle die hier wat reinstellen: Nutzen!

Und was natürlich immer bleibt: (Haus)projekte verteidigen, subversiv aktiv bleiben, querstellen, aufbegehren. Für den Erhalt von L34, Meuterei, Syndikat, Potse und Drugstore, Friedel54, R94 und alle anderen Orte.

Das wars schon wieder. AntiMoin gesagt