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Syndi lebt

Am 7. August 2020 wurde die Kollektivkneipe Syndikat, in der Weisestraße in Berlin-Neukölln, von über 2200 Polizist*innen im Auftrag eines Luxemburger Briefkastens zwangsgeräumt. Seitdem ist die Kneipe zugemauert. Über 3 Jahrzehnte war das Syndikat Dreh- und Angelpunkt für viele im Kiez und darüber hinaus. Nach wie vor ist die Kneipe Anlaufpunkt. Dort wird sich immer noch getroffen, getrunken, gefeiert und ausgetauscht.

Diesem traurigen Jahrestag wollen wir etwas positives entgegensetzen. Wir wollen zeigen, dass wir immer noch unheimlich wütend über die Räumung sind. Deshalb wird es am 07.08.21 von 14 – 22 Uhr eine Kundgebung mit Redebeiträgen, Livemusik, Performance, Ausstellung und vielem mehr in der Weisestraße geben. Dort werden wir wieder einmal zeigen, was wir uns unter Kiezkultur vorstellen.

Deshalb kommt am 07.08.21 ab 14 Uhr in die Weisestraße und zeigt mit uns: „Syndikat Lebt!“

koepibleibt
Alle zusammen gegen jede Räumung

DEFEND KØPI-WAGENPLATZ

In the last years we have witnessed the State and Capitalist tyrants relentlessly try and wipe out and destroy the last few self-organised places and autonomous structures in Berlin.

Attacking with ceaseless eviction of our spaces, dehumanising police tactics and constant repression.

The City of Berlin with its corrupt politicians have chosen to side with the criminals who are selling out the city. Andreas Geisel, Interior minister of Berlin, has supported every eviction with an army of robocops brutally forcing people out of their homes and collective spaces.

On 10th of June the verdict was given to evict Køpi-Wagenplatz. We will defend it with all we have.

We call for every friend, every supporter, everyone who doesnt want to see another unique place destroyed to join us in Berlin to fight the eviction of the Wagenplatz and defend our homes. We will try with as many people possible to stand in the way of the eviction, using barricades, blockades, de-centralized actions and every way imagineable. Let’s take our anger to the streets and let our diversity also be shown in our resistance.

We dont know yet the date of the eviction but think it will be soon. We also expect the police to put a red zone around kopi some days before the eviction, in an attempt to silence our solidarity and isolate us. We call for support from the moment the eviction date is announced, kopi and other autonomus projects in berlin will open thier doors for spaces to meet, discuss, exchange ideas, prepare and plan. Sleeping places and food will be organised for people coming to support. Get in touch with us – we welcome any form of solidarity. Spread the word in your cities and on your streets. Let us come together and show that despite the endless eviction threats and attacks or our way of life, we are still here, and our anger only fuels our strength.

They cannot destroy our ideas and they will not break us.

Mehr Infos hier

indy2021

Die Seite de.indymedia.org ist nach wie vor nicht im ‚Clearnet‘ erreichbar, inzwischen seit mehr als fünf Wochen. Dieser Zustand wird sich auf absehbare Zeit nicht wirklich bessern.

Diese unzuverlässige Erreichbarkeit wird insbesondere in Zeiten kritisch, die eine erhöhte politische Kommunikation erfordern. Daher ist die aktuelle Situation ein „guter“ Anlass, nochmal auf die Möglichkeiten des Tor-Browsers hinzuweisen: Wegen der technischen Besonderheiten des Tor-Netzwerkes sind nämlich klassische DDoS-Attacken gegen eine sog. onion-Adresse nicht möglich (im Tor-Netzwerk enden alle Adressen auf „.onion“).

Indymedia war die letzten Wochen gut über Tor erreichbar, und die Anzahl neuer Artikel und Kommentare zeigt, dass sich viele Aktivist*innen gut darauf eingestellt haben. Der Tor-Browser kann inzwischen sehr einfach auf allen gängigen Betriebssystemen (Windows, Linux, Android,…) installiert werden. Die Software kann auch von https://www.torproject.org/de/ runtergeladen werden und hierüber sind auch die Dokumentationsseiten (https://2019.www.torproject.org/docs/documentation.html.en) erreichbar.

ZUR AKTUELLEN SITUATION:

Wir haben die URL auf die V3-Version umgestellt und entschuldigen uns für die fehlende Ankündigung: Merkt Euch diese neuen Links für de.indymedia.org:

Onion Link 1

Onion Link 2

ERGÄNZUNG:

Vom 1.10. bis zum 4.10.2021 wird ein Teil der IT-Infrastruktur umgebaut und komplett auf die neue Tor-Browser-Version eingestellt. In dem Zeitraum wird die indy-seite nicht erreichbar sein. In der V3-Version werden aktuellere kryptografische und sichere Funktionen verwendet und die Adressen sind erkennbar länger (56 Zeichen).

(Quelle: kontrapolis.info)

Ende der Stressi Spendenaktion

Hallo Alle,

vielen Dank für eure Spenden und eure Unterstützung, linke Strukturen auch über die Pandemie zu erhalten. Gemeinsam konnten wir Projekten helfen, deren Finanzierung pandemiebedingt auf der Kippe stand und alle können auch weiterhin ihre Räume erhalten und ihre politische Arbeit fortführen. Da ja inzwischen vieles wieder möglich ist haben wir beschlossen, die Spendenaktion jetzt zu beenden und hoffen auf einen kämpferischen und wütenden Sommer, in dem wir in Trauer an die Projekte zurückdenken, die uns in letzter Zeit mit Gewalt genommen wurden und in dem wir mit allen Mitteln die verteidigen, die jetzt angegriffen werden.

KØPI und R94 verteidigen, Räume für die Potse erkämpfen, ein besseres Leben ermöglichen, Nazis, Schwurbel und AfD entgegentreten. Keinen Fußbreit für Faschist*innen und Spekulant*innen.

 Spendenaufruf 2.0: Linke Strukturen erhalten – spenden statt feiern RELOADED - aktuell beendet

Call for donation: englisch version

Solidarity

 

In eigener Sache

Wir mal wieder. Hallö.

Wir wollten alle Menschen, die unsere Seite nutzen gerne nochmal auf die Tags hinweisen, die wir im Onlineformular für die Terminerstellung anbieten. Die sind nicht nur nützlich, sondern an vielen Stellen auch wichtig.

Wenn Tags wie barrierearm, barrierefrei, rauchfrei und kinderfreundlich benutzt werden, können Menschen, die darauf angewiesen sind, viel leichter Veranstaltungen finden. Nur noch unter "Alle Termine" den entsprechenden Tag anwählen und der Stressi zeigt alle entsprechend getaggden Veranstaltungen. So einfach und doch so gut. 

Also, an alle die hier wat reinstellen: Nutzen!

Und was natürlich immer bleibt: (Haus)projekte verteidigen, subversiv aktiv bleiben, querstellen, aufbegehren. Für den Erhalt von L34, Meuterei, Syndikat, Potse und Drugstore, Friedel54, R94 und alle anderen Orte.

Das wars schon wieder. AntiMoin gesagt

Liebe Stressfaktor Nutzer*innen,

Juppie, wir haben eine neue Seite. Die werden wir auch kontinuierlich weiterentwickeln, aber es gibt auf jeden Fall schon jetzt ziemlich prima neue Sachen.

1. Der Kalender ist wieder farbig. Je nach Menge der Termine. Hört sich nach nüscht an, war aber ne Heidenarbeit und uns allen sehr wichtig und deswegen danke an alle, die das ermöglicht haben

2. Jeder Termin hat jetzt - neben dem Eintrag in der der Liste - auch noch ne eigene Seite. Einfach auf die blaue Überschrift klicken und ihr kommt zur ausführlichen Terminebeschreibung. Damit könnt ihr die Sachen voll crass gut sharen und so. 2021! Außerdem könnt ihr jetzt auch gerne längere Texte eintragen. Auch wenn in der Terminliste nur ne Zusammenfassung erscheint, der revolutionäre Rest ist auch noch online, wuha.

3. Essen und so, da haben wir jetzt die Wahnsinnsfunktion, dass ihr auf der Terminseite einfach auf den "Essen"-Link geht und voila- tadadaaaa, findet ihr alle Veranstaltungen, die euch Essen anbieten, also auch Filme, spannende Diskussionen, nette Konzerte etcetera. Essen und Unterhaltung sozusagen, oder, wie die Lateine*inr es ausdrückt: panem et circenses. Unter Fressfaktor sind auch weiterhin alle regulären Termine drin die lekka Essen für faires Geld anbieten

4. Der Reisestressi. Eins unserer Lieblingsprojekte, mit dem wir die revolutionäre Berliner Subkultur mal in die Republik und darüber hinaus verteilen wollen. Hier sind fröhlich anarchische Sachen drin, zu denen Menschen aus anderen Städten (jep, gibt es) oder gar vom Land wollen, dass wir uns an deren frechen Aktionen oder feinen Festen beteiligen. War in der Pandemie natürlich weniger wichtig, wir Freaks vom Stressi denken aber schon an nachpandemische Zeiten. Also, sagt den Menschen, wo ihr sonstwo kennt, gerne, dass sie Demos, Festivals und Camps mal bei uns vorbeischicken sollen.

5. Die Termine haben jetzt neben dem Ort auch noch die Info zu der Gruppe, die das veranstaltet. Oft sind das die gleichen, aber wenn die Friedel im Exil mal im K-Fetisch n Essen macht, dann könnt ihr das sehen.


Es bleibt, dass auch dieses Projekt mit euch lebt und ohne euch fällt, deswegen her mit den Terminen, damit der Stressfaktor auch ein Faktor in unserem Leben bleibt.

Für ein buntes, vielfältiges und unberechenbares Berlin und eine lebendige linke Widerstandskultur!


Gruppen, die regelmäßig Termine bei uns einstellen, beachten bitte die Infos unter

Stay rebel, fuck all systems