Chávez: Ein Staatsstreich von innen
Dokumentation (Venezuela, IRL 2003, 74 Min., Sprache: sp./engl. mit dt. UT/voice over, R.: Kim Bartley, Donnacha Ó Briain von Radio Telefís Éireann)
Venezuela, 2002 – Präsident Hugo Chávez, Begründer des Bolivarischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts, regiert seit vier Jahren und hat in dieser Zeit wesentlich zur Veränderung Venezuelas beigetragen mit Programmen für mehr Bildung, Verstaatlichung ganzer Industriebetriebe, einer Landreform und der Umverteilung der Gewinne des viertgrößten Ölexporteurs der Welt zugunsten der armen Bevölkerungsmehrheit. Aber er hat starke Gegner in der Wirtschaftselite und so kommt es am 11. April 2002 zum Putsch. Mitglieder der Militärführung verlangen seinen Rücktritt, ansonsten werde der Präsidentensitz bombardiert. Er weigert sich zurückzutreten, begibt sich aber in Gefangenschaft um die Bombardierung zu verhindern.
Chavez wird verschleppt, der Kampf um die Macht entbrennt.
Es kommt zu Protesten gegen den Putsch vor dem Präsidentenpalast.
Mitglieder der Chávez-Regierung gelangen 2 Tage später zum Regierungssitz und fordern das Militär über den reinstallierten öffentlichen Fernsehsender auf, Chávez freizulassen.
Das irische Filmteam, das eigentlich für eine Dokumentation über das Land und den linken Präsidenten Hugo Chávez in Venezuela war, dokumentiert die erlebten dramatischen Ereignisse dieser Stunden und Tage und legt den Focus auf die Rolle der Medien bei diesem Putsch.
• Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen auf Spendenbasis
• Ab 20:00 Uhr Veranstaltung
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