Szenen aus dem Leben der Rosa Luxemburg. Teil 2. Frieden! (1906 — 1914)
Der zweite Teil beginnt mit Rosas Rückkehr aus der russischen Revolution 1906 und endet August 1914. Wir erleben ihr Werben für den Generalstreik als Mittel, den heraufziehenden Krieg zu verhindern; ihren Streit darüber mit den Führern der SPD August Bebel und Karl Kautsky; die schmerzhafte Trennung von ihrem langjährigen Lebenspartner Leon Jogiches; ihre Freundschaft mit Clara Zetkin; Rosa, die als Lehrerin an der Parteischule ihren Schülern Friedrich Ebert und Wilhelm Pieck den Imperialismus erklärt; schließlich, wie sie mit unermüdlichem Einsatz auf den Straßen und auf internationalen Konferenzen für den Frieden kämpft - bis zu dem Augenblick, als sie den Ausbruch des Weltkriegs erleben muss.
Werkraum der Berliner Compagnie, Muskauer Straße 20 A Fabrikgebäude, 10997 Berlin-Kreuzberg, U-Görlitzer Bahnhof
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30., 31.1., 1.2. Teil 1: Revolution! (1871 - 1905)
6., 7., 8.2. Teil 2. Frieden! (1906 — 1914)
13., 14., 15.2. Teil 3: Freiheit! (1914 — 1918)
20.,21., 22.2. Teil 4: Rosa Luxemburg in der Novemberrevolution (9.11.1918 - 15.1.1919)
Elke Schuster (Regie / Schauspiel)
Helma Fries (Texte / Schauspiel)
Ana Hauck (Schauspiel)
Die Inszenierung setzt auf Rosas Sprache, führt mit leichter Hand vom Bericht zur Spielszene, setzt zeitliche Strukturen räumlich um und bleibt nah an den ZuschauerInnen. Nicht zuletzt verkörpert die vom georgischen Staatstheater Tiflis kommende Schauspielerin Ana Hauck Rosa Luxemburg so eindringlich, dass „auf einer kargen Bühne in einem kleinen Kreuzberger Hinterhof“ (Sonia Mikich) den Zuschauern Leben und Denken einer der größten Frauen in der deutschen Geschichte erstaunlich nahe kommen.
„Ich war super begeistert.“ Radio Alex Berlin
„Ein Kleinod“ RBB
Ana Hauck, die Darstellerin der Rosa Luxemburg, stammt aus Georgien. Dort spielte sie zehn Jahre lang im Ensemble des Staatstheaters Tiflis. 2014 wurde sie als beste Schauspielerin Georgiens ausgezeichnet. In der Berliner Compagnie hat sie bisher in sieben Produktionen mitgewirkt.
Elke Schuster debutierte als Regieassistentin von Rolf Parchwitz in München, war u.a. Schauspielerin in der Theatermanufaktur am Halleschen Ufer und Regieassistentin von Friedo Solter vom Deutschen Theater. Sie arbeitet seit 1985 in der Berliner Compagnie – als Regisseurin, Schauspielerin, Dramaturgin und Ausstatterin. Sie hat seit 1991 fast alle Stücke des Theaters inszeniert und ist künstlerische Leiterin des Theaters.
Helma Fries hat nach Engagements u.a. in der Theatermanufaktur am Halleschen Ufer und am Staatstheater Kassel die Berliner Compagnie gegründet. Sie ist Schauspielerin und Autorin.
https://www.berlinercompagnie.de/
Wir danken der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die finanzielle Unterstützung des Projekts.
Berlin
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