Wir laden euch herzlich zur Lesung und anschließendem Gespräch mit Christopher Wimmer ein. Mittelpunkt seines neuen Buches, „Alles muss man selber machen“, ist die Geschichte der verschiedenen Rätebewegungen. Er zeigt an unterschiedlichen historischen Beispielen, dass das Räteprinzip bedeutet, möglichst alle Beteiligten in Entscheidungen miteinzubeziehen, zum Beispiel beim Verwalten von Schulen und Krankenhäuser und anderer Intitutionen – ohne die üblich zentrale männliche Führungsfigur oder einen Staat. Das Buch fragt, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können, für eine selbstverwaltete und demokratische Gesellschaft, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag gelebt werden kann. Das aktuell Beispiel ist Rojava, wo kurdische Menschen mit kollektiven Anstrengungen ein gemeinsames Leben aufgebaut haben, gegen Kapitalismus und Patriarchat und daran gearbeitet haben, eine Gesellschaft voranzubringen, die in der Befreiung der Frauen, einem ökologischen Leben und demokratischer Selbstverwaltung verwurzelt ist. Zur Stunde ist Rojava stark von allen Seiten durch islamistische Kräfte bedroht. Den Schlußpunkt des Abends wird deswegen eine kurze Darstellung der aktuellen Situation Rojavas durch den Autor Christopher Wimmer bilden, mit einem anschließenden gemeinamen Gespräch. Wir freuen uns auf Euch!
Die Veranstaltung findet am 13.2.2026 um 19 Uhr im Syndikat statt, Emser Straße 131 in 12051 Berlin Neukölln. Der Eintritt ist frei!
Syndikat
Emserstr. 131
12051 Berlin
Deutschland