Die Bundeswehr ging aus der der Wehrmacht der SS und sonstigen militärischen Organisationen Nazideutschlands hervor. Ab 1960 waren 12 360 Offiziere Hitlers und 300 Führer der Waffen-SS in ihr vertreten. Das Wissen über die im 2. Weltkrieg begangenen Verbrechen dieser Organisationen hätte ausreichen müssen eine deutsche Armee nach der Zerschlagung des faschistischen Staates für immer unmöglich zu machen. Leider hat der kalte Krieg in Verbindung mit der kollektiven Verdrängung der Verbrechen dies verhindert.
Vor diesem Hintergrund und anlässlich des vergangenen Holocaust-Gedenktages am 27.01.2026 wollen wir mit Euch bei unserem offenen Treffen im Februar den Film „Shoah durch Erschießen“ gemeinsam anschauen und darüber sprechen. Thema des Dokumentarfilms ist die Ermordung jüdischer Menschen in der Ukraine durch deutsche Erschießungskommandos. Es berichten Zeitzeugen und heute noch vorhandene Spuren dieser Verbrechen werden gezeigt. In der heutigen Ukraine liegen zwischen 1200 und 2000 Exekutionsstätten. In Osteuropa starben geschätzte 2 Millionen jüdischer Frauen, Männer und Kinder am Rande von Erschießungsgruben. Getötet meist durch „ganz normale“ deutsche Männer von SS-Einheiten, Polizeibataillonen und aus der Wehrmacht.
Offenes Treffen des provisorischen anarchistischen Antikriegsrats | Montag | 16.Oktober 2026 | 19:30 Uhr | NewYorck (Bethanien) | Mariannenplatz 2a | Kreuzberg
Berlin
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Deutschland