„Feuer im Haus der Dunkelheit“ zeigt Kunst zum Thema Frauen im Widerstand von verschiedenen Künstler*innen. Die Ausstellung zeichnet einen gemeinsamen Weg von Unterdrückung über Wut hin zu Widerstand nach.
Unterdrückung ist etwas, was uns weltweit verbindet. Erfahrungen, die wir kollektiv teilen. Unterdrückung ist systematisch. Nicht nur hier bei uns, sondern überall auf der Welt. Von eingeschränkter Bildung und Selbstbestimmung, Zwangsheirat. Von häuslicher Gewalt, zu Femiziden bis hin zu sexualisierter Gewalt als Kriegswaffe. All das sind Folgen des kapitalistischen und patriarchalen Systems, in dem wir leben und das von unserer Unterdrückung profitiert. So abstrakt es klingt, es bestimmt unsere Realität, unser Verhalten, unser Leben.
Doch wie können wir kollektiv dagegen ankämpfen? Wie können wir unsere individuellen Ängste in kollektive Wut umwandeln? Denn wir dürfen und müssen wütend sein. Unsere Wut ist ein Mittel, das wir ausschöpfen müssen, um Widerstand zu leisten. Für uns. Aber vor allem für die, die keine Stimme haben. Widerstand bedeutet international solidarisch zu sein, mit Allen, die genauso unterdrückt werden wie wir. Also lasst uns gemeinsam wütend sein, um ein Feuer im Haus der Dunkelheit zu entzünden.
Die Ausstellung wird von Zora organisiert, einer unabhängigen, antikapitalistischen Organisation junger Frauen. Die Gruppe kämpft gegen Patriarchat, Kapitalismus und Klassengesellschaft. Zora versteht Frauenrevolution und internationale Solidarität als zentrale Werkzeuge im Kampf gegen Sexismus, LGBTQI+-Feindlichkeit, Rassismus und andere Formen von Unterdrückung. Die Organisation solidarisiert sich weltweit mit feministischen und queeren Bewegungen und ist aktiv bei Demonstrationen und politischen Aktionen. Gleichzeitig schafft Zora Räume für Austausch, Bildung und gemeinsames politisches Handeln im Alltag.
Einen solchen Raum möchte die Ausstellung „Feuer im Haus der Dunkelheit“ eröffnen.
https://werkstadt.berlin/feuer-im-haus-der-dunkelheit/
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