BMV Wahlforum II - Wie kann die Wärmewende in Berlin gelingen?

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Diskussion/Vortrag

Wahlforen zur Berliner Wohnungspolitik 2026

Der Berliner Mieterverein lädt ein: Positionen der Parteien zur Abgeordnetenhauswahl 2026

Bezahlbarer Wohnraum, klimagerechtes Bauen und eine soziale Wohnungspolitik gehören zu den drängendsten Fragen der kommenden Legislaturperiode. Mit einer dreiteiligen Wahlforen-Reihe bringt der Berliner Mieterverein die Spitzenkandidat:innen der größeren demokratischen Parteien mit Mieter:innen, Initiativen und der interessierten Öffentlichkeit ins Gespräch.

Diskutiert werden zentrale wohnungspolitische Weichenstellungen für Berlin – konkret, kontrovers und öffentlich.

Vertreter:innen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP beantworten unsere Fragen zur Wohnungs- und Mietenpolitik in Berlin.

Wahlforum II

Wie kann die Wärmewende in Berlin gelingen?

Wann: 19. März 2026 um 19 Uhr
Wo: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Anfahrt: S-Ring bis Greifswalder Straße / Tram M4 und Bus 142 bis „Am Friedrichshain“

Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung wird empfohlen.
E-Mail: forum@berliner-mieterverein.de

 

Die Wärmewende im Gebäudebestand gehört zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode. Ein erheblicher Teil der Berliner CO₂-Emissionen entsteht durch die Erzeugung von Wärme und das Heizen von Wohnungen. Gleichzeitig leben über 80 Prozent der Berliner Haushalte zur Miete – viele von ihnen mit begrenzten finanziellen Spielräumen. Klimaschutz im Gebäudebereich darf daher nicht zu steigenden Wohnkosten und finanzieller Überlastung der Mieterhaushalte führen.

Bis Juni 2026 muss das Land Berlin die kommunale Wärmeplanung vorlegen. Diese wird mögliche Wege zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung aufzeigen. Entscheidend wird jedoch sein, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, wie schnell dies geschieht und wie die Kosten verteilt werden. In der kommenden Legislaturperiode muss die Wärmewende konkret, verbindlich und sozial ausgewogen umgesetzt werden. Auch Fragen zur alternativen Wärmeerzeugung und wichtige Maßnahmen für eine höhere Sanierungsrate von Wohngebäuden müssen eine Rolle spielen.

Wir fragen die Parteien, mit welchen Konzepten und Strategien sie zur Berlin-Wahl am 20. September 2026 antreten:

  • Wie können die enormen Investitionsbedarfe bei der energetischen Modernisierung bewältigt werden, ohne Haushalte finanziell zu überlasten?
  • Welche Verantwortung tragen die landeseigenen Wohnungsunternehmen, und wie können auch private Eigentümer in die Pflicht genommen werden?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass Mieterhaushalte vor steigenden Heiz- und Wärmepreisen geschützt werden?
  • Wie kann die Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes gelingen, und welche Regulierung ist notwendig?
  • Wie kann der Aufbau von Nahwärmenetzen organisiert und sozialverträglich gestaltet werden?

Podium

Vertreter:innen der Parteien:

  • Bündnis 90/Die Grünen: Werner Graf, Spitzenkandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus
  • SPD: Steffen Krach, Spitzenkandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus
  • Die Linke: Michael Efler, Sprecher für Klima- und Energiepolitik
  • FDP: Christoph Meyer, Spitzenkandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus
  • CDU: N. N. (angefragt)

Moderation:
Franziska Schulte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Sebastian Bartels, Geschäftsführer des BMV

Ort

Robert Havemann Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
Robert Havemann Saal
10405 Berlin
Deutschland