LatinoKino goes Heinrich-Böll-Stiftung

Film

Weißes Tuch, grünes Tuch
LatinoKino goes Heinrich-Böll-Stiftung

Im Rahmen von LatinoKino möchten wir euch dieses Mal zu einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung einladen.
Geplant sind eine Podiumsdiskussion zum Thema Erinnerungspolitik und Menschenrechte und im Anschluss die Vorführung des Dokumentarfilms Norita.

18.00 Uhr: Podiumsdiskussion
Die Zukunft des Erinnerns und der Menschenrechte
Argentinien 50 Jahre nach dem Militärputsch

20.15 Filmvorführung „Norita“ (2023)
Doku, 88 min

Der Film erzählt das Leben von Nora Cortiñas, Aktivistin der Madres de Plaza de Mayo.
Seit 1977 kämpfte sie gegen das gewaltsame Verschwindenlassen ihres Sohnes durch die argentinische Militärdiktatur – und hörte nie auf, auf die Straße zu gehen.
Mit dem weißen Kopftuch als Symbol für Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit.
Und mit dem grünen Tuch am Arm unterstützte sie bis ins hohe Alter die feministische Bewegung und das Recht auf Abtreibung.
Norita steht für politische Konsequenz:
Menschenrechte als tägliche Praxis.
Feminismus als Teil davon.
Widerstand als kollektive Verantwortung.

Wichtig:
Diesen Dienstag, den 10., machen wir also kein LatinoKino im KuBiZ, sondern treffen uns bei der Heinrich-Böll-Stiftung.

Eine Anmeldung ist notwendig, damit der Raum organisiert werden kann:
https://calendar.boell.de/de/event/die-zukunft-des-erinnerns-und-der-men...

Wer hat Lust, gemeinsam hinzugehen?

Ort

Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8,
10117 Berlin
Deutschland