Der Vortrag bietet einen Ritt durch die Geschichte der Neonaziszene in der Berlin mit anschließender Diskussion:
Welche Verbindungen hatte der NSU nach Berlin? Wie wurde ein Strausberger Querfront-Nazi Berliner NPD-Vorsitzender? Warum prügelten sich Berliner Neonazis wegen „nur 8“-Schriftzügen? War der Angriff am Ostkreuz 2024 der erste dieser Art? Warum sind Neonazis in Berlin gerade eher (ir)relevant? Und was hat das alles mit der Zivilgesellschaft zu tun?
Der Vortrag wirft einen ausführlichen Blick auf die unterschiedlichsten Entwicklungen der Berliner Neonaziszene in den vergangenen 35 Jahren, beschreibt Strategien und Kampagnen und zeigt an ausgewählten Personen, wie Wissensweitergabe in der Szene funktioniert.
Es wird darüber hinaus um die Wahlerfolge, Angriffe und auch Morde gehen und das Ganze wird in den zeitgeschichtlichen Kontext eingebettet.
Zum Schluss wollen wir über Möglichkeiten der Gegenwehr diskutieren.
Die Infoveranstaltung findet am 20.03 um 19Uhr statt und wird von der Potse und Widersetzen präsentiert.
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Deutschland